Stabilisierung nach den Regenfällen, das Wallis hält den Atem an

Stabilisierung nach den Regenfällen, das Wallis hält den Atem an
Stabilisierung nach den Regenfällen, das Wallis hält den Atem an
-

Die Interventionsdienste und die betroffenen Kantonspolizeien haben nach den erneuten Niederschlägen in der Nacht von Samstag auf Sonntag keine größeren Ereignisse im Wallis und im Kanton Waadt gemeldet. Die Situation schien sich nach dem schlechten Wetter stabilisiert zu haben.

Auf Anfrage von Keystone-ATS hatte die kantonale Kontrollstelle (OCC) im Wallis keine neuen konkreten Ereignisse zu verkünden. Auch im Kanton Waadt, wo eine Warnung für die Region Chablais ausgesprochen wurde, gab es keine größeren Probleme.

In Val de Bagnes wurden Maschinisten und Teams vor Ort die ganze Nacht über mobilisiert, um Material aus der Dranse zu holen, die viel davon transportierte, und Überschwemmungen zu vermeiden, wie Rhône FM berichtete. Für Sonntagmorgen war ein Helikopterflug über das Gebiet geplant.

Im Laufe des Tages dürfte das Wetter allmählich trockener werden, sagen Meteorologen. Laut Meteonews verzeichnete das Wallis in den letzten Stunden zwischen 10 und 26 mm Regen pro Quadratmeter in 24 Stunden, also zwei- bis dreimal weniger als im Tessin oder Graubünden.

Im Allgemeinen werden die Schwellenwerte ab 50 mm Niederschlag in 24 Stunden in der Ebene und 100 mm in Bergregionen als kritisch eingestuft. Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass diese neuen Regenfälle auf bereits wassergesättigten Böden stattfanden und bestimmte Infrastrukturen geschwächt wurden.

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es im oberen Val de Bagnes zu mehreren neuen sintflutartigen Lavaströmen. Die Strömungen zerstörten Deiche und die Bewohner standen zur Evakuierung bereit.

/ATS

-

PREV Wimbledon – Dameneinzel: Swiatek und Jabeur scheiden in der 3. Runde gegen Putintseva und Svitolina aus
NEXT Burkina Faso, Mali und Niger schließen sich zur Konföderation zusammen und trennen sich von der ECOWAS