Lino hebt seinen Boden hervor

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Lino Undercover, Tarkett x Studio Rens. TARKETT

Bodenbeläge (aus Vinyl, PVC oder Gummi), die lange wegen ihres Mangels an Charme und ihrer Zusammensetzung auf Basis erdölbasierter Materialien kritisiert wurden, erleben ein Comeback. Ein neuer Trend, der größtenteils auf die effizientere Herstellungsmethode zurückzuführen ist, die sich Recycling und einen geringeren Wasserverbrauch zunutze macht. Und immer mehr Innenarchitekten nutzen es, angezogen von seiner industriellen Ästhetik und seiner Langlebigkeit.

So verwendet das Duo Necchi Architecture, das gerne edle und schlichte Materialien kombiniert, bei der Innenrenovierung regelmäßig Gummigranulatbeläge wie das Modell Norament 926 von Nora Systems, das in rund zwanzig Farbtönen erhältlich ist. Gut ausgewählt zeichnen sich diese sehr widerstandsfähigen Böden – die häufig in Krankenhäusern und Turnhallen eingesetzt werden – durch eine außergewöhnliche Langlebigkeit aus.

Bodenbelagsspezialist, die Firma Tarkett, Da das Unternehmen sehr auf die Umwelt achtet, hat es vor zwei Jahren die Linoleumproduktion in seiner italienischen Fabrik in Narni wieder aufgenommen. Nachdem Tarkett im Jahr 2023 eine auf wiederverwendeten Teppichfliesen basierende Kollektion unterzeichnet hatte, hat sich Tarkett erneut mit dem niederländischen Designstudio zusammengetan, um während der Ausstellung „Lino Undercover“ im Atelier Tarkett, Rue de Saintonge, Paris 3., die bis April 2024 stattfand.

>LinoWall Olive 155 Wandlinoleum und Veneto Khaki 757 Bodenlinoleum, Tarkett.>

LinoWall Olive 155 Wandlinoleum und Veneto Khaki 757 Bodenlinoleum, Tarkett.

LinoWall Olive 155 Wandlinoleum und Veneto Khaki 757 Bodenlinoleum, Tarkett. TARKETT

Der berühmte „Lino“, der Vorläufer der Hartböden, der vollständig aus natürlichen Rohstoffen (Leinöl, Kiefernharz, Holzmehl, Korkmehl und Jute) hergestellt wurde, war noch nie so begehrt. Genug, um das Erbe der Architekten Gerrit Rietveld, Arne Jacobsen und Le Corbusier wiederzubeleben, die große Fans dieses Materials mit seinen ästhetischen, akustischen und ökologischen Qualitäten sind. Zeugen zufolge stammen diese Modelle aus dem Anfang des 20. Jahrhundertse Jahrhundert noch in einwandfreiem Zustand, wie zum Beispiel das Linoleum im Gästezimmer des Sonneveld House in Rotterdam (Niederlande), das Anfang der 1930er Jahre erbaut wurde und heute für Besucher geöffnet ist.

Lino Tarkett, zwischen 34,80 und 46,80 € pro Quadratmeter (in einer 2 Meter breiten Rolle). tarkett.fr

Norament 926, Nora von Interface, 153 € pro 130 × 50 cm Streifen. nora.com

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Marie Godfrain

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