Paul McCartney ist der erste britische Musiker, der dem Club der Milliardäre beitritt

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Der ehemalige Beatles-Star Paul McCartney ist dem Club der Milliardäre beigetreten und der erste britische Musiker, der ein solches Vermögen angehäuft hat. Dies geht aus der jährlichen Rangliste der Sunday Times hervor, die den Abwärtstrend bei der Zahl der Milliardäre im Vereinigten Königreich bestätigt.

Laut dieser am Freitag veröffentlichten Rangliste der 350 größten Vermögen des Landes rückt der 82-jährige Paul McCartney auf Platz 165 vor und erntet die Früchte seiner zahlreichen Konzerte und seiner Urheberrechte.

Ein wenig Hilfe bekam er in diesem Jahr auch von der amerikanischen Sängerin Beyoncé, die auf ihrem neuesten Album den Beatles-Song „Blackbird“ coverte. Laut der „Rich List“ der Sunday Times gibt es im Vereinigten Königreich insgesamt 165 Milliardäre, sechs weniger als im Vorjahr und 12 weniger als der Rekord von 2022 mit 177 Milliardären, was die Zeitung dazu drängt, hervorzuheben, dass es den Anschein hat, dass ( …) „Die Reichen der Welt beginnen, das Land zu verlassen.“

Als Gründe nennt die Zeitung unter anderem das in den letzten Jahren gestiegene Steuerniveau oder den verlorenen Glanz der Londoner Börse, die weniger Kapital anzieht.

Auch das Gesamtvermögen der 350 reichsten Menschen des Landes sank leicht von 796,5 Milliarden Pfund (929 Milliarden Euro) auf 795,3 Milliarden (927,7 Milliarden Euro), was auf steigende Zinsen, Inflation und eine schwächelnde Wirtschaft zurückzuführen ist.

An der Spitze der Rangliste steht weiterhin die Familie von Gopi Hinduja, Eigentümerin eines Konglomerats aus den Bereichen Finanzen, Energie und Technologie, mit einem geschätzten Vermögen von 37 Milliarden Pfund. Sie liegt vor Leonard Blavatnik und seinen 29,2 Milliarden Pfund, der die Warner Music Group kontrolliert, oder vor der Musikplattform Deezer, die vor den Geschäftsleuten Simon und David Reuben (24,9 Milliarden) an zweiter Stelle steht.

Der Premierminister und ehemalige Investmentbanker Rishi Sunak und seine Frau Akshata Murty, Erbin des Gründers des indischen Technologieriesen Infosys, liegen mit einem Vermögen von 651 Millionen Pfund auf Platz 245. König Karl III. liegt mit 610 Millionen Pfund nicht weit dahinter auf Platz 258. Die Sunday Times gibt an, dass sie das Vermögen des Herrschers vorsichtig eingeschätzt und dabei insbesondere die Vermögenswerte, die er als Monarch besitzt, wie das Herzogtum Lancaster oder die Krone, ausschließt Anwesen.

Zu den Neuzugängen im Ranking zählen F1-Fahrer Lewis Hamilton und der Sohn des ehemaligen Premierministers Tony Blair, Euan Blair, Mitbegründer von Multiverse, einem Technologieunternehmen, das Lernen in Unternehmen fördert.

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