Zwei Beamte des VBC Val-de-Travers wurden sanktioniert

Zwei Beamte des VBC Val-de-Travers wurden sanktioniert
Zwei Beamte des VBC Val-de-Travers wurden sanktioniert
-

Zwei ehemalige Manager des VBC Val-de-Travers wurden in einem Fall aus dem Februar 2022 für schuldig befunden. Beim Schweizerischen Meldedienst für Sportintegrität war eine Beschwerde wegen eines möglichen Ethikverstoßes wegen Verletzung der psychischen Integrität durch den Trainer des Volleyballclubs eingegangen .

Am Mittwoch gab die Schweizer Disziplinarkammer des Sports (CD) in einer Pressemitteilung bekannt, dass der ehemalige Präsident des VBC Val-de-Travers sowie dessen ehemaliger Vizepräsident der Mittäterschaft bei Angriffen auf die psychische Integrität von schuldig gesprochen wurden der Spieler, aber auch die Nichteinhaltung der Mitwirkungspflicht.

Unethisches Verhalten

Die CD begründet ihre Verurteilung damit, dass „die frühere Präsidentin bei den Vorfällen mehrfach anwesend war und nicht so eingegriffen hat, wie sie es in ihrer Führungsrolle hätte tun sollen“. Die Zentrale Sportstrafbehörde fügt in ihrer Pressemitteilung hinzu, dass der Manager mehrfach auf das inakzeptable Verhalten des Trainers hingewiesen worden sei, ohne etwas zu unternehmen. Abschließend wird festgehalten, dass sie versucht habe, „mit verschiedenen Mitteln zu verhindern, dass die betroffenen Spieler gegenüber Swiss Sport Integrity aussagen, und so das Ermittlungsverfahren zu behindern und zu beeinflussen“.

Der Vizepräsident seinerseits wurde verurteilt, „da er das unethische Verhalten des Trainers für akzeptabel gehalten und die ethischen Verstöße geduldet hat, ohne einzugreifen“. Wie der Präsident soll er zur Behinderung und Beeinflussung von Zeugenaussagen im Rahmen der Ermittlungen beigetragen haben.

Eine Geldstrafe und eine Suspendierung

Im Anschluss an diese Verurteilung verhängte die Disziplinarkammer für Sport eine Suspendierung von 18 Monaten für den ehemaligen Präsidenten von Valtra und von 6 Monaten für den ehemaligen Vizepräsidenten sowie Geldstrafen zwischen 1.500 und 2.000. Sperren sind für Führungsfunktionen innerhalb eines Sportvereins in allen Disziplinen des Schweizer Sports wirksam.
Die beiden ehemaligen Manager haben gegen die Entscheidung keine Berufung eingelegt, im Gegensatz zum ehemaligen Trainer des Vereins, der ebenfalls von der CD verurteilt wurde und beim Schiedsgericht für Sport Berufung eingelegt hat. /comm-cde

-

PREV „Es ist die verrückteste Herausforderung meines Lebens…“ Tibo InShape wird seinen ersten Boxkampf in der Nähe von Toulouse bestreiten
NEXT wie Jonathan Clauss nach den Kontroversen im Winter wieder auf die Spur kam