Kobel und Dortmund eliminieren PSG und erreichen das Finale – rts.ch

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Zum ersten Mal spielt ein Schweizer Torwart in einem Champions-League-Finale! Dieses Glück wird Gregor Kobel am 1. Juni im Wembley-Stadion haben.

Zürich und Borussia Dortmund qualifizierten sich dank ihres 1:0-Erfolgs gegen PSG im Parc des Princes. Bereits sechs Tage zuvor im Hinspiel siegreich, treffen die Deutschen im Finale auf den Sieger des Mittwochsspiels zwischen Real Madrid und Bayern München.

Obwohl sie erst in der letzten halben Stunde verteidigten, konnten die Deutschen nichts stehlen. Sie waren sich ihrer Grenzen bewusst und fanden ihr Heil in einem perfekt eingespielten Team um Kapitän Emre Can.

Dieser Misserfolg wird für PSG und Kylian Mbappé sehr schwer zu verdauen sein. Das Pariser Team wusste nicht, wie es einen Traumtisch ausnutzen sollte, um ins Finale einzuziehen. Was Mbappé betrifft, so hat er während dieser Doppelkonfrontation nicht so viel abgewogen, wie es ein Kandidat für den Ballon d’Or hätte abwägen sollen. Sein Traum, die Champions League zu gewinnen, bevor er nach Madrid ging, verschwand ganz plötzlich.

Der Kopf von Mats Hummels

Die erste Spielzeit von PSG war wirklich nicht das, was Luis Enrique sich erhofft hatte. Trotz der Neupositionierung von Mbappé auf der linken Seite, um Gonçalo Ramos den Verbleib in der Achse zu ermöglichen, stellten die Pariser Kobel nicht wirklich in Gefahr. Bis auf einen Fehlschuss von Ousmane Dembélé in der 34. Minute überstand der Zürcher Torhüter die ersten 45 Minuten ohne den geringsten Schrecken.

Gianluigi Donnarumma hingegen musste in der 35. Minute nach einem von Karim Adeyemi angeführten Konter alle Hebel in Bewegung setzen. Seine Parade mit der linken Hand verhinderte, dass die Borussia früher in Führung gehen konnte. Ein Vorteil für die Deutschen wäre in diesem Moment nicht usurpiert worden, da sie in dieser ersten Halbzeit echte Meisterschaft bewiesen hatten, obwohl ihnen die Hölle versprochen wurde.

Als es weiterging, konnte das Spiel endlich beginnen. In der 50. Minute heizte Mats Hummels den Prinzenpark mit dem 1:0 für Borussia ein. Der Verteidiger nutzte die unverzeihliche Großzügigkeit der gegnerischen Verteidigung aus, um Donnarumma mit einem Kopfball zu besiegen, der erneut auf seiner Linie eingefroren war. Doch kurz vor und nach diesem Stich hatten die Pariser durch Warren Zaire-Emery (47.) und Nuno Mendes (60.) den linken Pfosten von Kobel gefunden. Der Torwart musste in den letzten zehn Minuten noch zweimal durch seine Pfosten gerettet werden. Nach den beiden Pfosten des Hinspiels begleitete Gregor Kobel in diesem Halbfinale eine geradezu unverschämte Chance.

ats/tzing

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