Kulturolympiade Marseille: Mit „Ballett-Jogging“ die Kunst in großen Schritten

Kulturolympiade Marseille: Mit „Ballett-Jogging“ die Kunst in großen Schritten
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Mit Blick auf die Hügel, nur einen Steinwurf vom Vélodrome entfernt, diente das Delort-Stadion als Theater für die Ballett-Joggen vom Choreografen Pierre Rigal mit 150 Läufern aus Marseille, sehr unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher körperlicher Verfassung: Mit kurzen oder langen Schritten haben sie sich alle ein Jahr lang ehrenamtlich für dieses von Zef, der nationalen Szene in Marseille, geleitete und vom Organisationskomitee unterstützte Projekt engagiert die Olympischen Spiele 2024 in Paris im Rahmen der Kulturolympiaden. Sie präsentierten vor einem Familienpublikum eine anschauliche und faszinierende Show.

Tatsächlich nutzte der Choreograf Pierre Rigal das Stadion als riesiges Blatt Papier, um mit beeindruckender Genauigkeit Diagonalen, Spiralen, gejagte und gekreuzte Gelehrte zu zeichnen.

Gegen 20 Uhr, nach dem Erscheinen dreier weiß gekleideter Läufer, färbte sich das Stadion allmählich mit blauen, grünen, orangefarbenen, fluoreszierenden rosa Flecken … zur elektroakustischen Musik von Julien Lepreux. Wenn sich das Tempo ändert, beginnen die Jogger verrückte Diagonalen und gefährliche Kreuzungen und gruppieren sich wie Schwärme oder Fischschwärme. Unter dem Klang einer Rakete formiert sich ein Peloton mit grandiosen Einzelausbrüchen, das vom Publikum applaudiert wird.

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