Die Schweiz kann sich bei Hischier und Josi bedanken

Die Schweiz kann sich bei Hischier und Josi bedanken
Die Schweiz kann sich bei Hischier und Josi bedanken
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Nico Hischier (Mitte) und Roman Josi (rechts) führten die Schweiz zum Erfolg gegen Österreich.

Foto: KEYSTONE/EPA/PETER SCHNEIDER

An der Weltmeisterschaft in Prag hatte die Schweiz Angst. Die Männer von Patrick Fischer besiegten Österreich mit 6:5, insbesondere dank eines Hattricks von Nico Hischier.

An der Grenze zur Korrektur! Am Freitag gegen Norwegen hatte die Schweiz am Ende des ersten Drittels einen Vorgeschmack darauf, was sie im Falle einer Entspannung erwartet. Die Helvetier wurden gewarnt und doch lernten sie ihre Lektion nicht. Sie haben es geschafft zu gewinnen, aber es war schwierig. Und man muss zugeben, dass sie es mit einem Reto Berra zu tun hatten, der seinen Job nicht besonders gut machte.

Josi läutet den Aufstand ein

Der Freiburger Torhüter kassierte im 5. Durchgang den Führungstreffer durch einen Weitschuss von Clemens Unterweger. In der 15. Minute gerieten Fischers Spieler bei einer Aktion rund um das Tor etwas ins Stocken, und es war Paul Huber, der die Führung verdoppeln und der Schweizer Delegation eine gewisse Gänsehaut bereiten konnte.

Abgesehen davon, dass die Auswahl des weißen Kreuzes einen Spieler namens Roman Josi in ihren Reihen hat und in der 16. mit einem doppelten numerischen Vorteil, fand der Kapitän die obere Ecke. Die Berner wiederholten die Sache in der 30. Minute erneut mit 5 gegen 3 und glichen dieses Mal mit 3:3 aus. Denn ja, die Österreicher waren zwei Schritte voraus. Doch wie schon im Spiel gegen Norwegen konnten die Schweizer in diesem Viertel kräftig zuschlagen und den Spielstand von 3:1 auf 3:4 steigern. Dreizehn Sekunden nach Josis 3:3 war es Ken Jäger, der mit einem tollen Schuss von Andrighetto sein erstes Tor bei der Weltmeisterschaft erzielte.

Akira Schmid ersetzt Reto Berra

Nach einem weiteren österreichischen Ausgleich (35.), der für den Zürcher Torhüter, der das dritte Drittel nicht spielte, vermeidbar war, verschärfte die Schweiz das Spiel und konnte sich auf ihren anderen Star verlassen: Nico Hischier. Der Oberwalliser der New Jersey Devils, der den zweiten Treffer erzielte, sorgte im 41. Spieltag im Powerplay für den 5:4-Ausgleich. Interessant ist, dass die Schweizer in dieser Spielphase fünf ihrer sechs Tore erzielten.

Mit großem Glück schaffte Österreich durch einen Schuss von Baumgartner, der Akira Schmid überraschte, erneut den Ausgleich. Doch mit neuer zahlenmäßiger Überlegenheit konnte Nico Hischier das entscheidende 6:5 und seinen dritten Treffer des Spiels erzielen.

Montagabend um 20:20 Uhr trifft die Schweiz im dritten Spiel auf die Tschechische Republik, das mit einer vollen Halle und begeisterten lokalen Fans viel verspricht. Und vielleicht Kevin Fiala, der am Sonntagabend angekündigt und am Montag in der tschechischen Hauptstadt erwartet wird.

/ATS

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