Fußball: Yverdon brauchte sein städtisches Stadion, um den Erhalt zu feiern

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Yverdon brauchte sein städtisches Stadion, um den Erhalt zu feiern

Veröffentlicht: 18.05.2024, 19:59 Uhr

Wir wagen es, uns ein wenig zu übertreffen: Von den 46 Punkten, die es am Ende der Saison geben wird, wird Yverdon Sport 40 zu Hause geholt haben. Die (verrückte) Statistik könnte sich während des letzten Spiels am Dienstagabend in Basel ändern, aber da YS auswärts fast ebenso todkrank wie vor seinem Publikum fantastisch wirkt, könnte der Finaltisch durchaus auf diese Weise einfrieren. Dies alles um eines zu sagen: Nur im Städtischen Stadion konnten die Nord-Waadtländer ihren Verbleib in der Super League formalisieren. Das ist also offensichtlich das, was sie getan haben. Luzern wurde am Samstag im 19. und letzten Teil der Übung im Norden der Waadt mit 1:3 geschlagen.

Yverdon ließ seine Fans in den letzten Tagen ein wenig schmachten, indem er im Stade Lausanne und im Grasshopper verlor. Dies hätte fast zu Befürchtungen einer tragischen Wende führen können. Nichts davon: Die Grünen haben am Samstag ihr Publikum gefunden und gleichzeitig Luzern vernichtet. Diesmal steht fest, dass der Aufsteiger eine zweite Saison in Folge in der Elite erleben wird.

Damit ist die Geschichte der Wiedervereinigung zwischen YS und der Super League geschrieben. Yverdon setzte letzte Woche in den 180 Minuten zwischen Pontaise und Letzigrund kaum einen Fuß vor den anderen. Am Samstag im Municipal Stadium dauerte es 29 Sekunden, bis Marley Aké allein gegen Pascal Loretz stand und es nicht schaffte, für YS den Führungstreffer zu erzielen. Eine bestimmte Vorstellung vom zwölften Mann…

Das war die erste grüne Salve. Der zweite Durchgang dauerte zehn Minuten und erstreckte sich über die erste und zweite Halbzeit. Marley Aké wurde ein subtiler Schlenkerwurf verziehen (45.+2), Mauro Rodrigues setzte alles, was er hatte, in einen viel schärferen Schuss (46.), Kevin Carlos brachte seinen kolossalen Körperbau in die Luft (54.). 3:0. Fall abgeschlossen.

Kevin Carlos schloss gleichzeitig mit Zan Celar an der Spitze der Torschützenliste auf (14). Allerdings bleiben Lugan noch zwei Spiele, um sich wieder abzusetzen. Wohlwissend, dass der Spanier, der am Samstag zum vierten Mal in der Meisterschaft gesperrt wurde, zweifellos sein letztes Spiel für Yverdon Sport bestritt. Daran änderte auch das 3:1 durch Kemal Ademi (55.) nichts. Am Ende der Super-League-Tabelle ist alles gesagt. YS und Lausanne-Sport sind gerettet, Stade Lausanne Ouchy steigt ab. Grasshopper wird die Play-offs spielen.

Florian Vaney ist seit 2019 Journalist in der Sport-Center-Redaktion. Ausgebildet in der Regionalpresse verfolgt er den Schweizer Fußball intensiv, von den Bank-Divisionen bis zur Super League.Mehr Informationen

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