Vor Gericht lässt Mohamed Chibi den Fall nicht locker

Vor Gericht lässt Mohamed Chibi den Fall nicht locker
Vor Gericht lässt Mohamed Chibi den Fall nicht locker
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Bei der Anhörung am vergangenen Montag in Kairo zeigte sich Mohamed Chibis Anwalt unnachgiebig. Er forderte eine dreijährige Haftstrafe für Hussein El Shahat sowie eine Rekordstrafe für den Schaden, den sein Mandant durch den ägyptischen Al-Ahly-Spieler erlitten hatte, der ihn während eines Spiels zwischen ihren Mannschaften auf dem Spielfeld körperlich und verbal angriff Ägyptische Meisterschaft. Was der marokkanische Nationalspieler erlitten habe, käme einer straf- und sportrechtlich strafbaren Aggression auf der Grundlage klarer Gesetzestexte gleich, betonte der Anwalt in seinem Plädoyer. Doch El Shahats Anwalt wandte sich gegen ihn mit dem Artikel des Gesetzesentwurfs des ägyptischen Fußballverbandes, der es jedem Spieler verbietet, für einen Vorfall während der Spiele der ägyptischen Meisterschaft die Ziviljustiz anzurufen. Der Richter entschied daraufhin, die Verhandlung auf den 30. Mai zu verschieben. Bei der nächsten Anhörung werden einige Zeugen vernommen.

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Nach einem Spiel zwischen Pyramids FC und Al Ahly im Juli 2023 erzählte Mohamed Chibi Al Botola, wie Al Ahly-Spieler El-Shahat ihn nicht nur körperlich angegriffen, sondern auch damit gedroht hatte, sich das Bein zu brechen. „Während des Supercup-Spiels in den Vereinigten Arabischen Emiraten und auch während des heutigen Spiels, bei dem ich während der beiden Begegnungen Provokationen und Schläge erlitten habe, wurde ich Opfer von Beleidigungen und beleidigenden Bemerkungen gegenüber meiner Mutter und meinem Vater“, sagte er auch in einer Stellungnahme Beitrag auf seinem Instagram-Account. „Vor dem heutigen Vorfall und vor der Ohrfeige gab es Drohungen, mir den Fuß zu brechen, wobei mir gesagt wurde: ‚Wenn du das Spiel angefangen hättest, hätte ich dir das Bein gebrochen‘.“ Diese Bedrohung gefährdet meine Zukunft im ägyptischen Fußball. Ich hätte genauso oder sogar noch stärker reagieren können, aber der Respekt vor den internen Regeln des Vereins und meiner Manager bei Pyramids FC zwang mich, in diesem Moment jede Reaktion zu vermeiden“, erklärte der marokkanische Spieler.

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Nach dem Vorfall verhängte der ägyptische Fußballverband eine Sanktion gegen Hussein Al Shahat: eine Sperre für zwei Spiele und eine Geldstrafe von 20.000 ägyptischen Pfund. Unzufrieden reichte Chibi eine Beschwerde gegen den Al-Ahly-Spieler ein. Während er auf das Ende des aktuellen Prozesses wartet, wird der marokkanische Nationalspieler Berichten zufolge täglich schikaniert und unter Druck gesetzt, wie beispielsweise durch seinen kürzlichen Rauswurf aus einem Restaurant, dessen Besitzer ein glühender Unterstützer von Al Ahly ist, berichteten ägyptische Medien.

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