TV-Rechte: Von 1 Milliarde Euro auf 500 Millionen Euro – die Ligue 1 befindet sich auf der Suche nach einem Sender in einer Sackgasse

TV-Rechte: Von 1 Milliarde Euro auf 500 Millionen Euro – die Ligue 1 befindet sich auf der Suche nach einem Sender in einer Sackgasse
TV-Rechte: Von 1 Milliarde Euro auf 500 Millionen Euro – die Ligue 1 befindet sich auf der Suche nach einem Sender in einer Sackgasse
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Berichten zufolge sind die Verhandlungen zwischen beIN Sports und Canal+ gescheitert, und die Besorgnis über den Verkauf der Fernsehrechte an der französischen Meisterschaft wächst. Dennoch entsteht die Idee eines unabhängigen Kanals.

An diesem Donnerstag findet auf dem Rasen des Stade Geoffroy Guichard das Play-off zum Auf- und Beitritt zur Ligue 1 statt. Ein Treffen, das bis zum Ende der Saison auf den Kanälen von Prime Video, dem französischen Fußballsender, verfolgt werden kann. Dann ist es der Sprung ins Unbekannte. Die Professional Football League (LFP) hat seit dem Scheitern der Ausschreibung vom 1. Februar immer noch keine Sender für den Zeitraum 2024–2029 gefunden. Derzeit haben die außerbörslichen Verhandlungen noch nichts ergeben und das Interesse von beIN Sports an der Ligue 1 ist nicht sehr dringend. Dieser Status quo beunruhigte bereits Mitte letzter Woche Pierre Maes, TV-Rechtespezialist: „Wir sehen auf beIN-Ebene und nicht nur in Frankreich, dass sie seit vier Jahren die Schrauben anziehen und Einsparungen erzielen. Wir sehen es auch bei den Euro-Rechten. Heute eine massive Investition in die Ligue 1 zu sehen, stünde im Widerspruch zu allem, was wir seit vier Jahren auf beIN auf globaler Ebene gesehen haben.“startete er auf den Radiowellen RMC.

Eine Woche später spiegeln diese Worte die Realität wider. Der katarische Sender hätte seine Verhandlungen als einzigen Ausweg dargestellt Kanal+ gebrochen werden, hoffte sie dennoch, eine Sendevereinbarung mit dem verschlüsselten Sender treffen zu können. Informationen enthüllt von Der Pariser in den letzten Stunden Anlass zu großer Sorge gegeben. BeIN Sports stimmte zu, die inländischen Rechte der Ligue 1 auf 700 Millionen Euro zu bewerten, allerdings unter der Bedingung, dass Canal seine Vertriebsrechte nach oben anhebt (heute auf 250 Millionen Euro). Angesichts des Fortschritts der gescheiterten Verhandlungen ist dieser positive Trend noch lange nicht in Sicht. Die Lösung bestehe dann darin, auf Vereinbarungen mit Internet Access Providern (ISPs) zu setzen, kündigt an RMC Sport, aber da ist das Problem ganz anders. Um dies zu ermöglichen, müssten die Preise für die TV-Rechte auf rund 500 Millionen Euro gesenkt werden, also um die Hälfte weniger als zunächst erhofft. Ein Szenario, das die Professional Football League und ihre Führungskräfte im Moment nicht in Betracht ziehen würden.

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