Euro 2024: Wer sind diese in Frankreich geborenen Spieler, die aber für eine andere Auswahl im Wettbewerb spielen?

Euro 2024: Wer sind diese in Frankreich geborenen Spieler, die aber für eine andere Auswahl im Wettbewerb spielen?
Euro 2024: Wer sind diese in Frankreich geborenen Spieler, die aber für eine andere Auswahl im Wettbewerb spielen?
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das Essenzielle
Acht Spieler französischer Nationalität tragen bei dieser EM in Deutschland die Farben eines anderen Landes. Agenais Aymeric Laporte ist einer von ihnen.

Spanien bereitet sich darauf vor, an diesem Donnerstag, dem 20. Juni, sein zweites Spiel bei der EM 2024 gegen Italien zu bestreiten. Wenn La Roja auf viele Vorzüge zählen kann, kann es sich auch auf seine Franzosen verlassen.

Aymeric Laporte und Robin Le Normand

Die spanische Innenverteidigung hat tatsächlich einen sehr starken Trikolore-Akzent, da sie aus Robin Le Normand und Aymeric Laporte besteht. Beide Spieler wurden in Frankreich geboren. Aber sie mussten recht jung, im Alter von 14 Jahren, nach Laporte ins Baskenland aufbrechen. Bilbao für den gebürtigen Agener und Saint-Sébastien für den in der Côtes d’Armor geborenen Le Normand. Die beiden in den Jahren 2021 und 2023 eingebürgerten Verteidiger werden nun systematisch vom spanischen Trainer Luis de la Fuente einberufen.

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Loïc Nego

Der in Nantes ausgebildete Rechtsverteidiger aus Le Havre wurde 2019 als Ungar eingebürgert. Er wurde für acht Jahre in das osteuropäische Land beim Klub MOL Fehérvar ausgebürgert.

Bogdan Racovitan

Auch er hätte unter Didier Deschamps spielen können. Der gebürtige Dijoner ging ins Exil nach Rumänien, dem Herkunftsland seines Vaters, um seine Karriere fortzusetzen. Der junge 24-jährige Innenverteidiger ist nun Teil der rumänischen Auswahl, die im ersten Spiel gegen die Ukraine weitgehend siegte (3:0).

Georges Mikautadze und Willy Sagnol

Georgien, der kleine Daumen der Konkurrenz, kann auf zwei gebürtige Franzosen zählen, die versuchen, dieses Kunststück zu schaffen. Zuerst der Trainer Willy Sagnol, ehemaliger Trainer der Girondins de Bordeaux und der französischen Jugendmannschaft. In Georgien wurde er zum Nationalhelden.

Georges Mikautadze, Stürmer des FC Metz und der georgischen Mannschaft, wurde ebenfalls in Frankreich, in Lyon, geboren. Dank der Einbürgerung seiner Mutter im Jahr 2005 besitzt er die doppelte Staatsbürgerschaft.

Schließlich haben zwei weitere große Spieler dieser EM eine Verbindung zu Frankreich, wurden aber nicht in Frankreich geboren. Der Deutsche Leroy Sané hat durch seinen Vater französische und senegalesische Wurzeln. Er hätte nie daran gedacht, den Blues beizutreten. Auch gegen die Spieler von Didier Deschamps feierte Sané seine erste Auswahl mit Deutschland. Dies gilt auch für Pierre-Emile Hojberg, Mittelfeldspieler aus Dänemark, dessen Mutter Französin ist.

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