Die Probleme von Boeing hören nicht bei den 737-Max-Flugzeugen auf

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SPACE – Wird der Boeing-Fluch endlich enden? Nachdem beim Start einer 737-800 die Motorhaube verloren ging und sich bei einer 737 Max mitten im Flug die Tür aufgrund fehlender Schrauben löste, häuften sich die Vorfälle für den amerikanischen Hersteller zuletzt. Seine nächste Herausforderung hat jedoch nichts mit einem Flugzeugflug zu tun, da Boeing mit seiner Starliner-Kapsel genau diesen Raum anvisiert.

Wie Sie im Video oben im Artikel sehen könnenes muss in der Nacht von Montag, 6. auf Dienstag, 7. Mai starten mit zwei Astronauten an Bord für einen ersten bemannten Testflug. Ein Projekt, das im Vergleich zu SpaceX dennoch vier Jahre zu spät ist und den Anschein eines letzten Versuchs erweckt.

Das Starliner-Abenteuer begann vor zehn Jahren. Drei Jahre zuvor schickte die NASA zum letzten Mal eine amerikanische Raumfähre ins All und beendete damit das Programm. Eine Entscheidung, die nach der Explosion des Shuttles Columbia und dem Tod der sieben Besatzungsmitglieder im Jahr 2003 getroffen wurde.

Die NASA braucht daher einen neuen Lieferanten, um ihre Astronauten zur Internationalen Raumstation (ISS) zu schicken. Für diesen Auftrag werden dann zwei Unternehmen ausgewählt: SpaceX und Boeing. Um sie bei der Entwicklung ihrer jeweiligen Raumschiffe zu unterstützen, stellt die amerikanische Raumfahrtbehörde jedem von ihnen 4,2 Milliarden US-Dollar zur Verfügung, mit dem Ziel, die Geräte bis 2017 zu haben.

Der Sieg von SpaceX

Doch für beide Unternehmen häufen sich die Probleme und die Ziele werden nach unten korrigiert. Im Jahr 2020 gelang Elon Musks Unternehmen der erste bemannte Flug zur ISS. Für Boeing, auf das sich die NASA besonders verlassen hatte, ist das ein harter Schlag. Zumal der amerikanische Hersteller seinen ersten unbemannten Testflug einige Monate zuvor abbrechen musste, weil seine Kapsel aufgrund eines Ausfalls eines Bordcomputers nicht in die richtige Umlaufbahn gebracht werden konnte. Sie musste deshalb nach zwei Tagen zur Erde zurückkehren, ohne die ISS überhaupt erreicht zu haben.

Während SpaceX von der NASA die Zertifizierung für bemannte Flüge erhält und sich die Missionen an Bord seiner Raumsonde Crew Dragon vervielfachen, bleibt Boeing zurück. Es muss bis 2022 warten, bis es seiner Starliner-Kapsel endlich gelingt, ohne Passagiere an Bord die ISS zu erreichen.

Aber hier ist es: Während der Mission werden mehrere Probleme festgestellt. Nach der Rückkehr zur Erde kehrt die Kapsel zur Fabrik zurück. Der nächste Schritt ist ein Flug mit Astronauten an Bord, sodass Boeing keinen Spielraum für Fehler hat. Dieser Test sollte ursprünglich im Juli 2023 durchgeführt werden. Doch als die Frist näher rückt, verschiebt Boeing den Start schließlich auf einen unbestimmten Zeitpunkt.

Bis heute bestehen noch zwei Probleme: Das erste betrifft die Fallschirme, mit denen die Kapsel bei ihrer Rückkehr zur Erde abgebremst wurde. Die NASA verlangt, dass im Falle eines Problems zwei der drei geplanten Fallschirme das Gewicht der Kapsel tragen können, um die Besatzung völlig sicher zur Erde zurückzubringen, was beim Starliner leider nicht der Fall ist. Das zweite betrifft das Klebeband, das elektrische Kabel im Inneren der Kapsel umwickeln muss und das zufällig brennbar ist.

Diese Probleme sind nun gelöst und die Astronauten sind bereit, zur ISS zu fliegen. Angesichts der gehäuften Zwischenfälle in seinen Flugzeugen braucht Boeing daher gute Nachrichten. Wenn diese Mission gut verläuft, könnte sie auf jeden Fall das besonders angeschlagene Image des Unternehmens teilweise wiederherstellen.

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