Hier sind drei wesentliche Merkmale, die…

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Yuichiro Chino/Getty Images

Nachdem Microsoft zwei Jahrzehnte lang versucht hatte, den Internet Explorer durchzusetzen, den Webbrowser, den jeder gerne hasst, warf Microsoft vor vier Jahren endlich das Handtuch. Es wurde ein völlig neuer Browser veröffentlicht, der auf derselben Open-Source-Chromium-Engine basiert, die auch der Chrome-Browser von Google verwendet.

Zu seiner Verteidigung: Microsoft Edge ist kein einfacher Chrome-Klon. Durch die Verwendung derselben Rendering-Engine treten bei Edge keine Kompatibilitätsprobleme auf. Meiner Erfahrung nach funktionieren fast alle Websites und webbasierten Dienste wie erwartet mit Edge. Aber Microsoft-Entwickler haben ihrem Browser einige nützliche Funktionen hinzugefügt, die Sie in Chrome nicht finden.

Um es klar auszudrücken: Das Ziel dieses praktischen Leitfadens besteht nicht darin, jemanden davon zu überzeugen, den Browser zu wechseln. Wenn Sie mit Chrome, Safari, Opera oder Brave zufrieden sind, fahren Sie fort. Wenn Sie Edge jedoch bereits als Ihren Standardbrowser ausgewählt haben oder darüber nachdenken, den Browser zu wechseln, sollten Sie sich diese drei Funktionen genauer ansehen.

1. Tracking-Schutz

Das Geschäftsmodell von Google basiert auf personalisierter Werbung. Es ist also sicher, dass es niemals eine Funktion hinzufügen wird, die die Möglichkeit einschränkt, Ihre Aktivitäten mit dem Browser zu überwachen.

Microsoft verfügt über ein eigenes Online-Werbegeschäft, kann aber auch auf eine lange Tradition bei der Integration von Datenschutzfunktionen in seine Browser zurückblicken. Im Jahr 2012 war er ein starker Befürworter von Do Not Track, bevor die Bemühungen von der Online-Datenerfassungsbranche neutralisiert wurden. Seit dem ersten Tag verfügt Edge über eine Funktion namens „Tracking Protection“, die standardmäßig aktiviert ist.

Ich habe 2019 über den Tracking-Schutz geschrieben, kurz bevor Edge für die breite Öffentlichkeit freigegeben wurde. Es funktioniert auch heute noch genauso, mit einigen geringfügigen Verbesserungen.

Eines der ersten Dinge, die ich beim Einrichten eines neuen PCs oder Macs mache, ist, die Einstellung für den Tracking-Schutz zu ändern Basquie Standardmäßig ist Strikt. (Gehen Sie im Edge-Browser zu Einstellungen/Datenschutz, Suche und Dienste).

Bonus: Es ist auch ein sehr effektiver Werbeblocker im strikten Modus, für den keine Erweiterungen von Drittanbietern erforderlich sind.

Im strikten Modus blockiert der Tracking-Schutz einige (aber nicht alle) Anzeigen. Ed Bott/ZDNET

Ein Nebeneffekt des Tracking-Schutzes besteht darin, dass er die Funktion bestimmter erweiterter Webfunktionen verhindern kann. Wenn Sie feststellen, dass eine Webseite nicht ordnungsgemäß geladen wird, können Sie den Tracking-Schutz deaktivieren und die Seite neu laden, um zu sehen, ob das Problem dadurch behoben wird. Klicken Sie auf das Vorhängeschloss-Symbol in der Adressleiste und schieben Sie dann den Schalter „Tracking-Schutz für diese Website“, um ihn zu deaktivieren.

2. Vertikale Registerkarten

Als dieses Feature erschien, war meine erste Reaktion zugegebenermaßen skeptisch. Ich dachte, das traditionelle Tab-Layout gibt es schon seit über einem Jahrzehnt. Warum es ändern? Dann habe ich es ausprobiert und jetzt ist es eine der ersten Einstellungen, die ich anpasse, wenn ich ein Edge-Profil auf einem neuen PC oder Mac einrichte.

Wofür ? Weil es das Heilmittel gegen Tab-Überladung ist! Ich habe oft Dutzende Tabs gleichzeitig geöffnet und mit dem traditionellen Tab-Layout sieht mein Browserfenster so aus:

Edge-too-many-tabs

Was ist die aktuelle Webseite? Es ist fast unmöglich zu wissen, wann so viele Tabs geöffnet sind. Ed Bott/ZDNET

Sofern Sie sich nicht jede Site mithilfe ihres Favicons gemerkt haben, ist diese Anordnung praktisch nutzlos, insbesondere wenn Sie mehrere Seiten derselben Site geöffnet haben. Bei vertikalen Registerkarten haben Sie auf der linken Seite einen Bereich mit veränderbarer Größe, der den Seitentitel enthält, sodass Sie eine bestimmte Registerkarte leicht (nun ja, einfach) finden können.

Rand-vertikale-Tabs-Bereich

Bei vertikalen Registerkarten können Sie den Titel jeder Registerkarte in einem Bildlaufbereich auf der linken Seite sehen. Ed Bott/ZDNET.

Um diese Funktion zu aktivieren, klicken Sie auf das Symbol Registerkarte „Aktionen“-Menü (direkt links neben der ersten Registerkarte) und klicken Sie dann auf Vertikale Tabs aktivieren.

3. Immersiver Leser

Wir alle kennen die Frustration, eine Webseite zu besuchen, die so schlecht gestaltet ist, dass sie nicht mehr lesbar ist. Die Schriftart ist zu klein, der Text ist weiß auf orangefarbenem Hintergrund oder es gibt so viele Anzeigen und Cross-Site-Werbung, dass Sie mehr Zeit mit Scrollen als mit Lesen verbringen.

Hier kommt der immersive Reader (oder Lesemodus) von Edge zum Einsatz. Wenn Sie auf die Schaltfläche klicken Im Immersive Reader öffnen in der Adressleiste (oder drücken Sie F9 auf einem Windows-PC), greift Edge auf die Seite zu und formatiert sie neu, wobei die meisten überflüssigen Elemente entfernt werden und der Text in lesbarer Größe vor einem einfachen Hintergrund angezeigt wird. Diese Einstellungen können über das unten gezeigte Menü „Texteinstellungen“ angepasst werden.

Edge-in-Reader-Modus

Im Lesemodus wird die gesamte Webseite sicher abgerufen und zum leichteren Lesen neu formatiert. Ed Bott/ZDNET

Ich habe Erweiterungen von Drittanbietern gefunden, die das Gleiche für Google Chrome tun können, aber bei weitem nicht so elegant sind.

Als Bonus kann der Wechsel in den Lesemodus in Edge manchmal dabei helfen, „Paywalls“ (Bezahlung, um mehr zu sehen) zu umgehen. Wenn Sie feststellen, dass eine Seite durch die Meldung „Nur für Abonnenten“ blockiert ist, wechseln Sie in den Lesemodus und prüfen Sie, ob der gesamte Artikel geladen wird. Meiner Erfahrung nach funktioniert das so oft, dass es einen Versuch wert ist.

Quelle: „ZDNet.com“

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