Mit diesem äußerst praktischen Terminal können Sie mitten in der Stadt ein Elektroauto in 10 Minuten aufladen

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Das amerikanische Start-up Gravity stellt eine brandneue Schnellladelösung speziell für Elektroautos vor. Dabei handelt es sich um äußerst diskrete Terminals für den städtischen Einsatz mit einer Leistung von bis zu 500 kW.

Da der Absatz von Elektroautos weiter wächst, steigt auch die Nachfrage nach Ladestationen. In Frankreich geht die Entwicklung in die richtige Richtung, mehr als 100.000 sind bereits installiert.

Innovative städtische Terminals

Aber auch im Rest der Welt sind einige Länder in diesem Bereich sogar viel weiter fortgeschritten als wir, wie eine kürzlich veröffentlichte Grafik beweist. Und das ist dem Aufkommen neuer Betreiber zu verdanken, wie zum Beispiel Fastned, IECcharge oder sogar Electra, um nur einige zu nennen. Ganz zu schweigen von Herstellern, die auch eigene Lösungen entwerfen, wie Nio oder Lotus. Aber auch ein anderes Unternehmen sorgte kürzlich für Schlagzeilen. Das ist Schwerkraftein junges amerikanisches Start-up mit Sitz in New York.

Letzterer stellte letztes Jahr seine neuen Terminals ausliefernd vor eine Leistung von bis zu 500 kW. Aber das Unternehmen hört hier nicht auf. Wie auf der Website angegeben ElektrikDas Unternehmen hat gerade eine neue Technologie vorgestellt, die das Laden von Elektroautos in Städten erleichtern soll. Denn derzeit sind die meisten Ladestationen mit hoher Leistung am Stadtrand installiert und vor allem auf Autobahnen.

Und das Mindeste, was wir sagen können, ist, dass diese neuen Terminals eine originelle Form annehmen, die von den amerikanischen Medien als „Bäume“ beschrieben wird. Und das aus gutem Grund: Dabei handelt es sich nicht um einfache Totems wie beispielsweise die Tesla-Supercharger, sondern um große, dünnere Stangen. Dies soll natürlich ihre Integration in die Landschaft erleichtern, ohne dass es zu optischen Verschmutzungen kommt. Das erinnert uns zum Beispiel an die ebenfalls von der deutschen Firma Rheinmetall entwickelte Lösung, die Poller in Gehwegen einbaut.

Doch wie funktioniert dieses System? Eigentlich ist es ganz einfach. Auf seiner Website, erklärt das amerikanische Unternehmen, dass es tatsächlich kleine, sehr diskrete Ladegeräte in Form einer großen quadratischen Box entwickelt. Letzteres kann tatsächlich fast überall installiert werden, egal ob direkt auf dem Boden oder an einer Stange, aber auch beispielsweise an der Decke eines Parkplatzes. Kurz gesagt, die Möglichkeiten sind eigentlich nahezu endlos. Fügen Sie einfach ein ausreichend langes Kabel hinzu und fertig.

Ultraschnelles und bequemes Laden

Somit können alle Elektroautos an diese Terminals der neuen Generation angeschlossen werden, vorausgesetzt natürlich, sie sind mit dem Steckdosentyp kompatibel. Diese Technologie kann liefern 200 oder 500 kW Je nach Version ermöglicht dies laut Gravity eine Autonomie von etwa 321 Kilometern in jeweils 13 bzw. 5 Minuten.

Sie benötigen jedoch immer noch ein Modell, das so viel Leistung verarbeiten kann, obwohl diese noch selten sind. Wir können den Zeekr 001 (der in Frankreich ankommt) und den Li Auto Mega nennen, die mehr als 500 kW leisten und eine Aufladung von 10 auf 80 % in 11 Minuten ermöglichen.

Nach Angaben des Unternehmens erfordern diese Terminals keine großen Arbeiten und können daher durchgeführt werden Sehr einfach und schnell installiert, was sich auf die Gesamtkosten auswirken dürfte. Letzteres sollte sich logischerweise im von den Nutzern gezahlten Aufladepreis widerspiegeln, der einigermaßen begrenzt bleiben könnte. Sie sollten außerdem wissen, dass das von Gravity entwickelte Ladegerät bis zu 1.000 Volt liefern kann und mit bidirektionalem Laden kompatibel ist. Dadurch kann Strom in das Netz zurückgespeist werden, um Spannungen im Netz zu reduzieren.

Vorausgesetzt, die Autos sind auch mit dieser Technologie ausgestattet, wie es unter anderem beim neuen Volvo EX90 der Fall ist. Auf jeden Fall könnten diese neuen Terminals Tesla durchaus in den Schatten stellen Kompressoren überschreiten nicht 250 kW Zur Zeit. Ob sie eines Tages auch in Europa ankommen, bleibt abzuwarten, während das Unternehmen Ubitricity anbietet, sein Fahrzeug an Straßenlaternen in unseren deutschen Nachbarn aufzuladen.


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