Haben Taylor Swift-Konzerte zu einem Anstieg der Covid-Fälle geführt?

Haben Taylor Swift-Konzerte zu einem Anstieg der Covid-Fälle geführt?
Haben Taylor Swift-Konzerte zu einem Anstieg der Covid-Fälle geführt?
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Da die Fälle von Covid-19 in Frankreich zunehmen, veröffentlichen Zuschauer, die kürzlich die Konzerte von Superstar Taylor Swift besucht haben, Fotos oder Videos, die ihre positiven Virustestergebnisse zeigen. Doch der Anstieg der Fälle scheint eher durch das Auftauchen einer neuen Variante erklärt zu werden.

Laut Public Health France nehmen die Einsprüche wegen Covid-Verdachts seit acht Wochen weiter zu. Der Anstieg der Fallzahlen wird immer deutlicher: In der Woche vom 11. Juni stiegen die Konsultationen in der Notaufnahme um 52 % und bei SOS Médecins um 51 %.

Swifties in Alarmbereitschaft

Laut Public Health France sind alle Altersgruppen betroffen. Die Epidemie breitete sich besonders unter Menschen aus Swifties, diese bedingungslosen Fans des amerikanischen Stars Taylor Swift. Tatsächlich hat die Sängerin in den letzten Wochen mehrere Konzerte in Frankreich gegeben, insbesondere vom 9. bis 12. Mai in Paris und vom 2. und 3. Juni in Lyon.

Seitdem haben einige Internetnutzer, die die Show besuchten, die positiven Ergebnisse ihrer Covid-Tests in den Netzwerken veröffentlicht und die Community aufgerufen, sich testen zu lassen. Die vier Pariser Konzerte von Taylor Swift versammelten innerhalb von zwei Tagen 180.000 Zuschauer in Paris und 100.000 im Groupama-Stadion in Lyon.

Die Ankunft einer neuen Variante

Dieser Anstieg bleibt jedoch „geringer als das, was wir in der Vergangenheit erlebt haben“, mildert Doktor Vincent Valinducq in Bonjour! La Matinale TF1. Der Mediziner erklärt dieses Wiederaufleben nicht mit Taylor-Swift-Konzerten, sondern mit dem „Nachlassen unseres Immunschutzes“. Er erwähnt auch das Auftreten einer neuen Variante, die weniger empfindlich auf Impfstoffe reagiert: KP.2.

Laut einem Bericht von Public Health France vom 10. Juni wird diese neue Variante, auch „Flirt“ genannt, „in Frankreich in zunehmendem Maße nachgewiesen“. Darüber hinaus weist KP.2 „eine erhöhte Resistenz gegen neutralisierende Antikörper auf, die durch Impfstoffe induziert werden“, aber seine Infektiosität „wäre geringer“ als bei anderen Varianten, gibt die Behörde an.

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