Schlechte Nachrichten für das Elektroauto für weniger als 25.000 Euro, das in 3 Minuten „aufgeladen“ werden würde

Schlechte Nachrichten für das Elektroauto für weniger als 25.000 Euro, das in 3 Minuten „aufgeladen“ werden würde
Schlechte Nachrichten für das Elektroauto für weniger als 25.000 Euro, das in 3 Minuten „aufgeladen“ werden würde
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Nios Elektroauto für unter 25.000 Euro, das unter der Marke Firefly verkauft wird, sollte mit den in Europa vorhandenen Batteriewechselstationen des chinesischen Herstellers kompatibel sein. Dies wird der Fall sein, allerdings mit einer kleinen Feinheit, die das „Aufladen“ in weniger als drei Minuten komplizierter machen dürfte als erwartet.

Eine Nio-Batteriewechselstation

Der chinesische Hersteller von Elektroautos Nio ist bereits mit Flaggschiffmodellen wie dem ET7 in Europa präsent, den wir testen konnten. Seine Besonderheit besteht darin, dass er mit einer XXL-Batterie eine theoretische Reichweite von 1.055 km ankündigen kann und gleichzeitig in weniger als drei Minuten „aufgeladen“ werden kann. Wie ? Dank Batteriewechselstationen, die fast überall in China und in einigen Ecken Nordeuropas vorhanden sind.

In den kommenden Monaten haben wir auch Anspruch auf eine neue, günstigere Marke von Nio: Onvo-Elektroautos, darunter den L60, der erst vor wenigen Wochen in China vorgestellt wurde. Sie sollen unter 50.000 Euro verkauft werden und teilweise mit Batteriewechselstationen kompatibel sein. Die v3-Stationen (seit 2022 in Europa verfügbar) müssen jedoch einige kleine Anpassungen vornehmen, um mit Onvo-Fahrzeugen kompatibel zu sein. Die v4-Stationen (seit 2024 in Europa verfügbar) sind mit Onvo-Elektroautos voll funktionsfähig.

Das 25.000-Euro-Elektroauto muss anders auskommen

Anders sieht es dagegen bei den Elektroautos von Nios dritter Marke, dem Firefly, aus. Diese Autos, die in China für unter 25.000 Euro verkauft werden sollen, werden nicht vollständig mit Nio-Ladestationen kompatibel sein. Markenchef William Li kündigte an, dass Firefly-Autos nicht mit Nio-Batteriewechselstationen kompatibel sein werden, sondern spezielle Wechselstationen in der Größe eines Containers verwenden werden. Ihr Aufbau wäre einfacher (und damit sicherlich kostengünstiger) und es wird möglich sein, beim „Aufladen“ einen Kaffee zu kaufen.

Nio Firefly

Die Bemerkungen, übermittelt durch ein Video auf Weibo auf Chinesisch wurden übersetzt als Auto Nachrichten China. Letzterer gibt an, dass die Inkompatibilität ihre Ursache im Radstand der Firefly-Autos haben würde, der deutlich kleiner sein sollte als bei Nio. Dafür muss die Batterie eine andere Form haben. Die Wechselstationen v2 und v3 sind mit Fahrzeugen mit einem Radstand von 2,8 Metern kompatibel. Beim Firefly rechnen wir aber mit einem Achsabstand von rund 2,7 Metern.

Die Folgen dieser schlechten Nachricht

Diese Information stellt eine schlechte Nachricht für die erschwinglichen Autos von Nio dar, da sie bedeutet, dass der chinesische Autohersteller ein neues Batteriewechselnetzwerk aufbauen muss. Und es ist eine Schande, wenn man bedenkt, welche enormen Kosten damit verbunden sind (jede Station lagert dauerhaft mehr als 10 Batterien, die mehrere tausend Euro kosten). Es wird auch erwartet, dass der chinesische Hersteller Europa nach China einordnet, was bedeutet, dass eine Aufladung in weniger als drei Minuten für Firefly-Autos möglicherweise nicht möglich ist, wenn die Autos in den Verkauf gehen. So wie beim Nio ET7, der in Europa verkauft wurde, bevor die Wechselstationen montiert wurden.

Nio ET7

Fraglich ist auch, ob die Wechselstationen für Firefly-Elektroautos einen Batteriewechsel in weniger als drei Minuten ermöglichen oder ob der Vorgang länger dauern wird. Nio muss sich auch mit steigenden Zöllen in Europa für in China produzierte Elektroautos auseinandersetzen. Doch das scheint den chinesischen Hersteller nicht abzuschrecken, der ankündigt, auch mit diesen Steuererhöhungen wettbewerbsfähig zu bleiben.


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