Donald Trump will eigene UFC-Liga für Migranten

Donald Trump will eigene UFC-Liga für Migranten
Donald Trump will eigene UFC-Liga für Migranten
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Der frühere US-Präsident Donald Trump wünscht sich eine Kampfsportliga ausschliesslich für Migranten. Trump liess sich am Samstag bei Wahlkampfauftritten in Philadelphia und Washington erneut über Migration an der Grenze zwischen den USA und Mexiko aus und bezeichnete die ankommenden Männer als «hart und zäh». Darum habe er seinem Freund Dana White, dem Präsidenten der Ultimate Fighting Championship, vorgeschlagen, sie für eine neue Version des Sports zu gewinnen.

«Warum gründet ihr nicht eine Migrantenliga?», habe er White gefragt. «Und dann lässt du den Champion deiner Liga, das sind die besten Kämpfer der Welt, gegen den Champion der Migranten kämpfen.» Er glaube, der Migrant könnte gewinnen, weil er so hart sei. «Er mochte diese Idee nicht besonders», beschrieb Trump die Reaktion Whites. Trump selbst sagte jedenfalls, es sei «nicht die schlechteste Idee, die ich je hatte».

In der UFC treten Kämpfer im Mixed Martial Arts gegeneinander an, einer Vollkontakt-Kampfsportart, in der geschlagen und getreten werden darf. Auch Ellbogen und Knie sowie Hebel- und Würgegriffe sind erlaubt.

Das Wahlkampfteam von US-Präsident Joe Biden teilte mit, es passe zum verurteilten Straftäter Trump, dass er Drohungen gegen Migranten ausspreche. «Trumps unzusammenhängende, verstörende Tirade hat den Wählern in seinen eigenen Worten gezeigt, dass er eine Bedrohung für unsere Freiheiten ist und zu gefährlich, um wieder in die Nähe des Weissen Hauses gelassen zu werden», erklärte die Sprecherin des Teams, Sarafina Chitika.

Trump hat die Einwanderung zu einem zentralen Bestandteil seines Wahlprogramms für die Präsidentschaftswahlen 2024 gemacht, wie schon in seinen beiden vorherigen Wahlkämpfen. Er hat zugesagt, umfassende Razzien durchzuführen und militärische Mittel für die Errichtung von Lagern für Häftlinge ohne Papiere zu verwenden. Er hat auch seine Rhetorik gegen Migranten verschärft und verwendet zuweilen eine Sprache, die an den Rassenhass Hitlers erinnert, indem er von Migranten sagt, sie würden «das Blut unseres Landes vergiften».

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