Teurere Bahntickets, grüne Zertifikate und Shared-Scooter-Betreiber in Brüssel: Hier ist alles, was sich am 1. Februar 2024 ändert

Teurere Bahntickets, grüne Zertifikate und Shared-Scooter-Betreiber in Brüssel: Hier ist alles, was sich am 1. Februar 2024 ändert
Teurere Bahntickets, grüne Zertifikate und Shared-Scooter-Betreiber in Brüssel: Hier ist alles, was sich am 1. Februar 2024 ändert
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Die SNCB wird ihre Preise ab dem 1. Februar um 5,9 % erhöhen, eine Erhöhung, die die Entwicklung des Verbraucherpreisindex berücksichtigt.

Sowohl regulierte Tarife (Heimunterrichts- und Heimarbeitsabonnements, das Standardticket und Senioren- und Jugendtickets der 2. Klasse sowie das Ticket mit erhöhter Interventionsermäßigung) als auch nicht regulierte Tarife (wie das Jugend-Multi, das Standard-Multi und Local Multi) wird um 5,9 % indexiert.

Die Preise des City Passes in Antwerpen, Gent, Charleroi und Lüttich sowie der Fahrradzuschlag bleiben unverändert.

2.Weniger grüne Zertifikate für große Photovoltaikanlagen in Brüssel

Ab dem 1. Februar 2024 werden die Beihilfen für Brüsseler Eigentümer von Neuinstallationen von Photovoltaikmodulen mit einer Leistung von mehr als 36 kWp sinken, wie die Brüsseler Energiemarktregulierungsbehörde Brugel auf ihrer Website berichtet.

Der Multiplikatorkoeffizient, der die Gewährung grüner Zertifikate pro erzeugter Megawattstunde moduliert, wird für ab dem 1. Februar installierte Module tatsächlich nach unten korrigiert. Sie beträgt nun 1,016 CV/MWh für Anlagen zwischen 36 und 100 kWp, 0,642 für Anlagen zwischen 100 und 250 kWp und 0,580 CV/MWh für Anlagen über 250 kWp (die der größten Unternehmen) gegenüber 1,2 PS/MWh zuvor.

Andererseits wurde im vergangenen Oktober die Zahl der in der Region Brüssel ausgestellten grünen Zertifikate (CV) für kleinere Anlagen (mit einer Leistung von höchstens 5 kWC) erhöht. Seitdem ist sie auf 2,055 PS/MWh gestiegen, verglichen mit 1,9 PS/MWH zuvor.

In der Region Brüssel ermöglicht ein System zur Förderung der Photovoltaik über grüne Zertifikate eine Kapitalrendite innerhalb von sieben Jahren für diejenigen, die Solarmodule installieren. Dieses System wird jedes Jahr entsprechend der Entwicklung der Kosten für erneuerbare Energien angepasst.

Die Region Brüssel ist die einzige in Belgien, die Privatpersonen noch grüne Zertifikate ausstellt.

3. Dott, Bolt und schließlich Lime werden die einzigen Shared-Scooter-Betreiber in Brüssel sein

Brussels Mobility hatte entschieden: „Bolt und Dott werden die einzigen beiden Betreiber sein, die berechtigt sind, insgesamt 8.000 Selbstbedienungsroller in Brüssel anzubieten“, gab die Brüsseler Verwaltung am 22. Dezember 2023 bekannt. Die Maßnahme muss der Verbreitung und den Belästigungen entgegenwirken, die durch gemeinsam genutzte Mikromobilitätsgeräte in der Hauptstadt zunehmend angeprangert werden. Tatsächlich werden in Brüssel Ende 2023 mehr als 20.000 Maschinen im Umlauf sein. „Eine Übergangsfrist ist bis zum 1. Februar 2024 geplant.“ Konkret bedeutet dies, dass die anderen Betreiber Brüssel verlassen müssen, zumindest bis zur nächsten Ausschreibung. Lime war besorgt, konnte aber in letzter Minute im Rennen bleiben.

Brussels Mobility berichtet außerdem, dass die Ausschreibung neben Motorrollern die Benennung von drei Betreibern für gemeinsame Fahrraddienste (3 x 2.500 Fahrräder) ermöglichte: Bolt, Dott und Voi. Auch 2 Betreiber übernehmen den Rollermarkt (2 x 300 Roller): Felyx und GO Sharing. Abschließend werden die beiden Lastenradbetreiber TIER und Pony 2 x 150 Lastenräder verteilen.

4. Änderung der Sammlungen ab dem 1. Februar 2024 in Braine-le-Comte

„Ab dem 1. Februar 2024 werden alle 2 Wochen Ihre weißen Säcke (Restmüll) in BW abgeholt. Achtung: Auch die Abholtage ändern sich. Biomüll wird weiterhin jede Woche abgeholt.“

Die Gemeinde Braine-le-Comte erinnert auf ihrer Website an die Änderungen, die ab dem 1. Februar 2024 vorgenommen werden.

5. Die Sirene und die Blinklichter werden im Notfall letztlich nicht zur Pflicht

Hinsichtlich des Einsatzes von Sirenen durch Rettungsdienste wird es zum 1. Februar keine Änderung geben. Der Mobilitätsminister Georges Gilkinet habe am 24. Januar 2024 einen entsprechenden königlichen Erlass unterzeichnet, teilte sein Büro mit.

Im Jahr 2020 wurde über eine Änderung der Straßenverkehrsordnung abgestimmt. Ein Abschnitt betrifft vorrangige Fahrzeuge. Ab dem 1. Februar hätten sie im Notfall immer, auch nachts, Blinklicht und Sirene einschalten sollen.

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