Hamas fordert Freilassung aller Mitglieder ihrer Eliteeinheit, die am Massaker vom 7. Oktober beteiligt waren (Kan)

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Die Hamas fordert von Israel die Freilassung aller Mitglieder ihrer Eliteeinheit „Nukhba“, die am Massaker vom 7. Oktober beteiligt waren und derzeit in israelischen Gefängnissen inhaftiert sind, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender am Mittwochabend Kan 11. Nach Angaben des israelischen Senders sagten Quellen, die an den Verhandlungen beteiligt waren, dass diese Forderung auf dem Gipfel in Paris von Katar und Ägypten und erneut während der Gespräche zwischen Vermittlern in den Tagen nach dem Gipfel geäußert worden sei.

Berichten zufolge hat in Israel innerhalb der Exekutive Diskussionen über den Antrag der Hamas stattgefunden, und es wurde noch keine Entscheidung getroffen. Das teilten auch israelische Quellen mit Kan-Nachrichten dass die Informationen über eine Einigung in den kommenden Tagen „zu optimistisch“ seien: „Es gibt eine Chance für eine Einigung, aber der Weg ist noch lang.“ DER Wallstreet Journal hatte ihm versichert, dass eine Einigung „zwischen einer Woche und zehn Tagen“ erzielt werden könne, sobald die Hamas grünes Licht gebe. Gleichzeitig teilte Ministerpräsident Benjamin Netanyahu den Vertretern der Geiselfamilien, mit denen er sich heute traf, mit, dass die Rückkehr der Gefangenen von entscheidender Bedeutung sei und sogar Vorrang vor der Integrität der Koalition habe.

Eine Hamas-Delegation unter der Leitung von Ismail Haniyeh wird voraussichtlich heute Abend oder morgen in Kairo eintreffen, um mit ägyptischen Geheimdienstchefs und untereinander den von Israel vorgelegten Vorschlag zu besprechen. Diskussionen und Vorschläge bedürfen zudem der Zustimmung von Sinwar, was den Prozess daher verzögern könnte. Mehreren Quellen zufolge werden Katar, Ägypten und Jordanien eingreifen, um sicherzustellen, dass die Hamas das Abkommen einhält, und die Vereinigten Staaten und Frankreich, um sicherzustellen, dass Israel das Abkommen einhält. Die Parteien haben noch nicht die Zahl der Terroristen bestimmt, die im Rahmen des Abkommens freigelassen werden, noch ihre Identität. Dieses Thema wird derzeit verhandelt. Quellen aus Katar weisen darauf hin, dass man „im Hinblick auf die Durchführbarkeit einer Einigung in einer besseren Position ist als noch vor ein paar Wochen“.

#Venezuela

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