Ein Großbrand in der Firma Aalberts, klassifiziert als Seveso

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Die riesige schwarze Rauchwolke war Dutzende Kilometer entfernt zu sehen und hinterließ bei denen, die sie aus der Nähe sahen, einen beißenden und irritierenden Geschmack. Gegen 14 Uhr brach auf einem Seveso-Standort mit niedriger Brandschwelle der Firma Aalberts (ehemals DEC) in Cormenon ein heftiger Brand aus. Es war der bei einem Dienstleister angestellte Bauwächter, der die Notrufzentrale von Vendôme alarmierte.

Der durch das Feuer entstandene schwarze Rauch war kilometerweit für jedermann sichtbar.
© (Fotokor. NR: R. Bruno)

Das auf Oberflächenbehandlung spezialisierte Unternehmen war sofort das Zentrum einer großen Anstrengung von Feuerwehr und Polizei, die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Von den insgesamt 6.000 m² Lagerfläche brannten 1.000 m² ab

Nach Angaben der Präfektur Loir-et-Cher ist der Standort Seveso tatsächlich als niedrigschwellig eingestuft, da er gefährliche Produkte beherbergt. Dies erforderte eine größere Organisation und Vorsicht seitens der Einsatzkräfte.

Unter der Leitung des Einsatzleiters, Kapitän Ronan Le Gal, richtete Sdis 41 umgehend einen Kommandoposten ein, an dem fast 65 Feuerwehrleute stationiert waren. Die Mehrheit kam aus den Hilfszentren von Loir-et-Cher, aber auch aus benachbarten Departements (Sarthe und Eure-et-Loir). Insgesamt wurden fünfzehn Fahrzeuge mobilisiert, darunter eine automatisierte Hochhauslanze.

Auf dem Höhepunkt des Einsatzes waren fast 70 Feuerwehrleute aus Loir-et-Cher und den angrenzenden Departements im Einsatz.
© (Fotokor. NR: R. Bruno)

Auch Gendarmen der Kompanie Vendôme zogen ein „Gewährleisten Sie die Sicherheit“ Räumlichkeiten durch Einrichtung eines Sicherheitsbereichs. Nach mehrstündiger Bekämpfung der Flammen war das Feuer gelöscht „unter Meisterschaft“ Am späten Nachmittag gab die Feuerwehr bekannt.

Insbesondere dank Brandschutztüren sind es nur 1.000 m2 auf der 6.000 m² großen Fläche brannten Lagerhallen nieder2 in Summe. Es wurden keine Verletzungen gemeldet.

Ausstehende Analysen

Während sie jedoch auf die Rückkehr der Luftqualitätsanalysen warteten, mussten die Menschen in der Umgebung des Unternehmens am Ende des Tages in ihren Häusern bleiben. Dabei handelt es sich um die Stadtteile Tilleuls und Acacias in Cormenon sowie rund fünfzehn Häuser in Mondoubleau, die sich in der Nähe des Unternehmens befinden.

Die Wasserqualitätsanalysen fielen nach Angaben der Rettungsdienste, die rund um dieses Unternehmen beschäftigt sind, negativ aus „mindestens hundert Leute“sagt der Bürgermeister von Cormenon, Gilles Boulay, der die Stätte besuchte.

Das in Cormenon ansässige Unternehmen DEC ist auf die Oberflächenbehandlung spezialisiert. Nach Angaben der Präfektur Loir-et-Cher ist es als Seveso mit niedriger Schwelle eingestuft.

Das in Cormenon ansässige Unternehmen DEC ist auf die Oberflächenbehandlung spezialisiert. Nach Angaben der Präfektur Loir-et-Cher ist es als Seveso mit niedriger Schwelle eingestuft.
© (Fotokor. NR: R. Bruno)

Die Gendarmerie leitete eine Untersuchung ein, um den Ursprung des Vorfalls zu ermitteln. Im Jahr 2019 war es bei der DEC-Firma bereits mitten in der Nacht zu einem Brand in einem Tank gekommen. Der Brand, der in der Elektrik eines defekten Raumes ausgebrochen war, konnte von Mitarbeitern mit einem Feuerlöscher gelöscht werden.

Fabien Burgaud mit Horn. NR: R.Bruno

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