Die Brüsseler sind nicht so negativ gegenüber X gegenüber dem Good-Move-Plan

Die Brüsseler sind nicht so negativ gegenüber X gegenüber dem Good-Move-Plan
Die Brüsseler sind nicht so negativ gegenüber X gegenüber dem Good-Move-Plan
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Eine Analyse der auf X, ehemals Twitter, veröffentlichten Nachrichten zeigt, dass die Gefühle der Brüsseler hinsichtlich der Umsetzung des Good Move-Mobilitätsplans nicht so negativ sind wie zunächst erwartet.

Die untersuchten Tweets deuten darauf hin, dass die Debatte in den sozialen Medien differenziert verlief. Dennoch sind die Ergebnisse der VUB-Studie nicht repräsentativ für die Brüsseler Bevölkerung.

Good Move, das 2020 von der Regierung der Region Brüssel-Hauptstadt genehmigt wurde, ist seit Jahren Gegenstand hitziger Debatten. Die Umsetzung des Mobilitätsplans hat zahlreiche Proteste von Autofahrern ausgelöst. Good Move zielt darauf ab, die Vormachtstellung des Autos in Brüssel zu verringern.
Die Forscher Floriano und Sara Tori vom VUB Data Analytics Lab wollten wissen, ob die Brüsseler, die sich in sozialen Netzwerken äußern, den eingeführten Mobilitätsplänen wirklich so negativ gegenüberstehen.

Die Analysten untersuchten daher 2.000 Tweets zwischen 2019 und 2022, um herauszufinden, wie die Stimmung gegenüber den Änderungen in der Mobilitätspolitik der Stadt aussieht. Sie glauben, dass traditionelle Medien bei der Berichterstattung über die Proteste manchmal zu weit gingen, während bei X das Gefühl differenzierter war.
„Das bestätigt einmal mehr, dass es neben der Polarisierung auch Unterstützung für Maßnahmen gibt, die die Stadt lebenswerter machen“, sagte Brüssels Mobilitätsministerin Elke Van den Brandt (Groen).

„Als wir die Zone 30 eingeführt oder zusätzliche Radwege geschaffen haben, gab es bereits heftige Proteste. Nach einer Weile bemerken die Leute die Verbesserung und wollen nicht mehr zurück. Das Gleiche gilt für die Fußgängerzone, die heute der Stolz Brüssels ist.“

Belga

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