„Da ist Blut und es ist ekelhaft“

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In den ersten Beweiselementen, die Richter Carl Thibault vom Obersten Gerichtshof vorgelegt wurden, spielte die Krone den Anruf an, den ein Nachbar der Wohnung, in der die Leiche des Opfers entdeckt wurde, am 21. Oktober 2021 unter der Notrufnummer 911 getätigt hatte.

“Jemand ist gestorben. Ich weiß nicht, ob er tot ist. Da ist Blut und es ist ekelhaft“, schrie Jessica Murray den Wärter an, der ihr antwortete. „Ich weiß nicht, wer es ist. Ich habe ihn nicht berührt. Als ich ihn sah, drehte ich mich um.“ Die Frau drückt ihren Ekel über den Tatort aus. Sie ist sichtlich in Panik geraten.

Der Mieter der Unterkunft hatte in den zuvor ein Zimmer an Deslauriers und Marc Sasseville vermietet. Er war in Montreal, als sich die Ereignisse angeblich ereigneten.

Der Tatorttechniker der Sûreté du Québec (SQ), Michel Gagnon, begann dann mit seiner Aussage.

Er sagte, er sei am Abend des 21. Oktober von seinem Vorgesetzten kontaktiert worden. Er teilte ihm mit, „dass eine Person leblos in einer Blutlache aufgefunden worden sei“. Während einer Informationsveranstaltung am Bahnhof Sûreté du Québec (SQ) in Alma wurde dem Techniker dann mitgeteilt, dass „das Gesicht des Mannes angesichts seiner Verletzungen nicht erkennbar sei“.

Der Polizist musste einen Großteil des Tages damit verbringen, eine Reihe von Fotos des Tatorts zu präsentieren. Wir können sehen, wie das Opfer mit viel Blut auf dem Boden liegt.

Dem inzwischen 34-jährigen Angeklagten wird außerdem ein Raubüberfall mit einer Schusswaffe in einem Supermarkt in Alma vorgeworfen.

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Ich Amélie Gilbert ist die Staatsanwältin. (Tom Core/The Daily)

Der Prozess gegen Deslauriers wird voraussichtlich etwa zwei Wochen dauern. Bei der Eröffnung reichte die Staatsanwältin Me Amélie Gilbert eine Reihe gemeinsamer Geständnisse beim Gericht ein. Dem Richter wurden zwei schriftliche Stellungnahmen vorgelegt. Die Anhörung von rund zehn Zeugen ist bis Mitte geplant.

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Ich Sébastien St-Laurent vertritt den Angeklagten. (Rocket Lavoie/Archives Le Quotidien)

Der Angeklagte nimmt persönlich an seiner Verhandlung teil. Flankiert von zwei Justizvollzugsbeamten sitzt er in der Angeklagtenloge im Hauptraum des Alma-Gerichtsgebäudes. Er konsultiert Kopien von Dokumenten, Beweisstücken und Fotos, die dem Gericht vorgelegt werden.

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