Die Fed belässt ihre Leitzinsen trotz unzureichender Inflationsreduzierung unverändert – rts.ch

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Die Fed belässt ihre Leitzinsen trotz unzureichender Inflationsreduzierung unverändert – rts.ch
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Die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) beließ am Mittwoch nach ihrer letzten Sitzung ihre Zinssätze unverändert und meldete „mangelnde Fortschritte“ an der Inflationsfront. Ab Juni wird die Bilanzsumme weniger schnell abgebaut.

Damit halte die Fed ihre Zinsen auf dem höchsten Stand seit mehr als zwanzig Jahren, zwischen 5,25 und 5,50 %, einer Spanne, in der sie sich seit Juli bewegt, gab sie in einer am Ende ihrer Sitzung veröffentlichten Pressemitteilung bekannt.

Dies hat zur Folge, dass die Zinssätze für Wohnungsbaudarlehen, aber auch für Kreditkarten und sogar für Autokredite weiterhin hoch bleiben. Ziel dieser Geldpolitik ist es, einen weiteren Preisanstieg zu verhindern.

2 %-Ziel nicht erreicht

Der geldpolitische Ausschuss (FOMC) weist darauf hin, dass es „in den letzten Monaten an weiteren Fortschritten in Richtung des Ziels“ einer Inflation von 2 % gefehlt habe. Nach Angaben dieses Ausschusses schien die Inflation „auf dem richtigen Weg zu sein“, doch seit Januar beginnt sie wieder zu steigen.

Im März lag sie laut dem von der Fed favorisierten PCE-Index über ein Jahr bei 2,7 %.

Laut einer Schätzung der CME Group setzen die Märkte, die voller Hoffnung waren, dass die Zinsen im Juni sinken würden, nun stattdessen auf September oder sogar November.

Geldpolitik „ausreichend restriktiv“

Zentralbankpräsident Jerome Powell warnte auf einer Pressekonferenz, dass es wahrscheinlich „mehr Zeit als erwartet“ dauern werde, bis Vertrauen in den Rückgang der Inflation bestehe. Die Zinsen werden daher noch länger hoch bleiben, er verzichtete jedoch auf eine Prognose darüber, wann sie sinken werden.

Allerdings hielt er es für „unwahrscheinlich, dass die nächste Zinsbewegung eine Erhöhung sein würde“, da die Geldpolitik laut Fed im Laufe der Zeit bereits „ausreichend restriktiv“ sei.

Das brachte damals die Wall Street in Aufruhr. Die New Yorker Börse endete in Unordnung, wobei die Entwicklung der meisten großen Unternehmen unterschiedlich ausfiel, wie aus den parallel veröffentlichten Quartalsergebnissen hervorgeht.

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