Überschwemmungen in Kenia: Mindestens 179 Tote, Risikogebiete evakuiert

Überschwemmungen in Kenia: Mindestens 179 Tote, Risikogebiete evakuiert
Descriptive text here
-

Bei den verheerenden Überschwemmungen durch heftige Regenfälle in Kenia sind nach Angaben der Regierung am Mittwoch mindestens 179 Menschen ums Leben gekommen.

Regierungssprecher Isaac Mwaura sagte, im ganzen Land würden 90 Menschen vermisst, 124 Menschen seien verletzt und würden in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen behandelt.

Starke Regenfälle und Überschwemmungen haben 188.000 Menschen vertrieben, was die Regierung dazu veranlasste, ein Flüchtlingslager einzurichten, um alternative Unterkünfte bereitzustellen, heißt es in einer Erklärung in Kenias Hauptstadt Nairobi.

Die Regierung hat Maßnahmen ergriffen, um die Evakuierung und vorübergehende Unterbringung der betroffenen Menschen zu unterstützen, wobei öffentliche Räume für die vorübergehende Unterbringung und Bereitstellung lebenswichtiger Hilfsgüter ausgewiesen wurden.

Das Kabinett enthüllte außerdem, dass die Wasserstände an den Staudämmen Masinga und Kiambere historische Werte erreicht haben. Der Masinga-Staudamm verzeichnete die höchsten Wasserstände in seiner Geschichte und übertraf die am 7. Mai 2020 gemessenen Werte. Ebenso verzeichnete der Kiambere-Staudamm am 26. April seine höchsten Wasserstände und übertraf damit die bisherigen historischen Werte vom 29. November 1997.

Ein Dammbruch in der Nacht von Sonntag auf Montag in der Stadt Mai Mahiu, etwa 60 Kilometer nördlich von Nairobi, tötete 48 Menschen und beeinträchtigte viele weitere. Unterdessen könnten die Folgen stromabwärts, insbesondere in den Landkreisen Garissa und Tana River im Osten Kenias, die ohnehin schon schlimme Situation noch verschlimmern, sagte das Kabinett.

Große Landstriche entlang des Tana-Flusses, dem längsten Fluss Kenias, sind derzeit überschwemmt, wodurch Tausende von Menschen vertrieben werden und Leben und Lebensunterhalt beeinträchtigt werden.

Bewohner der beiden betroffenen Landkreise und Menschen, die in der Nähe anderer Dämme und Wasserreservoirs wohnen, sollten gemäß den Anweisungen der Behörden evakuiert werden.

Retter befürchten, dass die Zahl der Todesopfer steigen wird, da in dieser Woche weiterhin heftige Regenfälle zu erwarten sind und in einigen Gebieten Überschwemmungen und Erdrutsche vorhergesagt werden. Straßen und Brücken wurden weggeschwemmt, wodurch viele Teile des Landes unzugänglich wurden und kommerzielle Aktivitäten beeinträchtigt wurden. Das behördenübergreifende National Emergency Response Committee der Regierung arbeitet an verschiedenen Initiativen, um den von den Überschwemmungen Betroffenen zu helfen.

-

PREV NASA-ALARM! Asteroid 2024 JT3 kommt der Erde heute beängstigend nahe: Überprüfen Sie Größe, Geschwindigkeit und Zeit
NEXT Ein durchwachsener Freitag für McLaren