Bei einem Autobahnunglück in Südchina kommen mindestens 48 Menschen ums Leben

Bei einem Autobahnunglück in Südchina kommen mindestens 48 Menschen ums Leben
Bei einem Autobahnunglück in Südchina kommen mindestens 48 Menschen ums Leben
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PEKING, China – Die Zahl der Todesopfer durch den Einsturz eines Autobahnabschnitts in einer Bergregion im Südosten Chinas ist am Donnerstag auf 48 gestiegen.

Die Stadtverwaltung von Meizhou fügte hinzu, dass drei weitere Personen noch nicht identifiziert werden könnten, da die DNA-Tests noch nicht abgeschlossen seien. Sollte sich der Tod dieser Menschen bestätigen, wird die Zahl auf 51 Opfer steigen.

Ungefähr dreißig weitere Menschen wurden verletzt, es wird jedoch nicht davon ausgegangen, dass sie in Lebensgefahr sind.

Der Einsturz ereignete sich am Mittwoch gegen 2 Uhr morgens, nach einem Monat heftiger Regenfälle in einem bergigen Teil der Provinz Guangdong.

Etwa zwanzig Fahrzeuge stürzten einen Hang hinunter und fingen Feuer.

Die Suche sei noch im Gange, sagte Meizhous Bürgermeister Wang Hui auf einer Pressekonferenz. Unter den Opfern seien keine Ausländer gewesen, sagte er.

Die Sucharbeiten wurden durch Regen sowie durch den Hang herunterrutschenden Schmutz und Kies erschwert.

„Da einige der beteiligten Fahrzeuge Feuer fingen, war die Rettungsaktion noch schwieriger“, sagte Wen Yongdeng, Sekretär der Kommunistischen Partei des Meizhou Emergency Management Bureau.

„Die meisten Fahrzeuge wurden während des Einsturzes im Boden vergraben, sodass sie am Ende mit viel Erde bedeckt waren“, fügte er hinzu.

Er stellte fest, dass anhaltende starke Regenfälle den Boden in dem Gebiet gesättigt haben, „was es während des Rettungsvorgangs anfällig für Folgekatastrophen macht“.

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