Nazi-Tags in Sète entdeckt: Verbände und Gewerkschaften rufen zu einer Gegenkundgebung auf

Nazi-Tags in Sète entdeckt: Verbände und Gewerkschaften rufen zu einer Gegenkundgebung auf
Nazi-Tags in Sète entdeckt: Verbände und Gewerkschaften rufen zu einer Gegenkundgebung auf
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Nach dem Aufruf des Bürgermeisters von Sète veranstalteten die Verbände am selben Tag und am selben Ort ein weiteres Treffen, um „alle rassistischen und antisemitischen Handlungen anzuprangern“.

Am Tag nach der Entdeckung von Nazi-Etiketten auf dem Denkmal zu Ehren von Widerstandskämpfern und Deportierten rief Bürgermeister François Commeinhes die Bevölkerung von Sétois dazu auf, sich an diesem Freitag, dem 3. Mai, um 18 Uhr an der Gedenkstätte Rose Roc zu treffen.

Ein Termin ist für 17:15 Uhr vereinbart.

Mehrere Gewerkschaften und eine Gruppe lokaler Verbände haben gerade einen ähnlichen Aufruf gestartet, allerdings zu einem anderen Zeitpunkt. „Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass der Aufruf des Bürgermeisters ohne Rücksprache mit den sozialen Interessenvertretern der Stadt erfolgte. Wir dürfen dies nicht einfach bedauern oder gar eine Beschwerde einreichen.“greift in einer Pressemitteilung das Kollektiv Sète Terre d’Accueil an, zu dem Attac, Emmaüs, Greenpeace, Cimade und die Human Rights League gehören.

Das Treffen, an dem auch die CGT und die CFDT teilnehmen, ist daher für diesen Freitag vor dem Denkmal an der Maréchal-Leclerc-Promenade angesetzt, jedoch um 17.15 Uhr. Zur Erinnerung: Hakenkreuze und der Name Hitlers wurden auf eine der Brüstungen rund um das Denkmal, auf Straßenmobiliar einschließlich einer Bank und sogar auf das Spiegelwerk „La traversee“ von Jean Denant, das der Gedenkstele zugewandt ist, aufgesprüht.

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