Handball: Auch Nikola Portners B-Probe positiv

Handball: Auch Nikola Portners B-Probe positiv
Handball: Auch Nikola Portners B-Probe positiv
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Kann Nikola Portner bald wieder Handball spielen? Der 30-jährige Schweizer Nationaltorhüter, der seit dem 9. April nach einem positiven Test auf Methamphetamin in der Bundesliga-Meisterschaft – er spielt für den SC Magdeburg – gesperrt ist, erhielt am Donnerstag eine schlechte Nachricht: Die B-Probe seines Anti-Doping-Tests war positiv. genau wie Probe A.

Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur DPA war es ein Labor in Kreischa, ganz in der Nähe von Dresden, das diese zweite Analyse durchgeführt und die Ergebnisse veröffentlicht hat. Das Vorhandensein von Methamphetamin (auch Crystal Meth genannt) im Urin von Portner ist somit bestätigt. In Wahrheit ist dieses Ergebnis keine Überraschung: Es kommt sehr selten vor, dass die Analyse einer Probe B zu einem anderen Ergebnis führt als das der Probe A.

Portners Kampf, der von seinen Trainern und Teamkollegen unterstützt wird, wird daher darin bestehen, zu beweisen, dass er diese Substanz unfreiwillig eingenommen hat – was er verkündete, sobald die Ergebnisse des Anti-Doping-Tests bekannt wurden.

Zudem scheint die Konzentration von Methamphetamin in seinem Urin winzig zu sein: Die Rede ist von 78 Nanomol pro Milliliter Urin (ein nicht offiziell bestätigter Wert), also einer Dosis, die mit den Schnelltests der deutschen Polizei im Ernstfall nicht nachweisbar wäre eine Straßenkontrolle.

Unabhängig davon liegt das Schicksal von Nikola Portner nach der positiven Analyse der B-Probe in den Händen der Dopingkommission des Deutschen Handballbundes (DHB). Damit wird in Kürze ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Dem Torhüter und Kapitän des Schweizer Handballteams droht eine Sperre von bis zu vier Jahren.

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