Tod von Georges Kergonna, ehemaliger erster Stellvertreter von Quimper

Tod von Georges Kergonna, ehemaliger erster Stellvertreter von Quimper
Tod von Georges Kergonna, ehemaliger erster Stellvertreter von Quimper
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Diesen Freitag, den 3. Mai, erfuhren wir vom Tod von Georges Kergonna. Diese Figur im politischen Leben von Quimper war 76 Jahre alt. Dieser gewählte Kommunalbeamte, der bis 2014 für die Finanzen zuständig war, leitete fast dreißig Jahre lang die interhospitale Wäscherei im interkommunalen Krankenhauszentrum Quimper. Ein Dienst, den er 2009 verließ, als er in den Ruhestand ging.

„Ich konnte meine 18 Jahre als Bürgermeister nie ohne Georges Kergonna an meiner Seite verbringen“, erinnert sich Bernard Poignant, der ehemalige Bürgermeister von Quimper, gerührt. Wir trafen uns bei der Sozialistischen Partei und waren 1989 zusammen, in dem Jahr, als eine linke Liste die Kontrolle über die Stadt übernahm. Ich halte seine Managementerfahrung für sehr nützlich und seine Position als Finanzassistent wird ein Beweis dafür sein. Als CGT-Gewerkschafter reagierte er auf die Vielfalt der historischen und fortschrittlichen Engagements der Linken. Als leidenschaftlicher Radsportler brachte er seine sportliche Leidenschaft in die Gemeindemannschaft ein. Er leitete lange Zeit das HLM-Büro in Quimper, das er in Opac de Cornouaille umwandelte. Er erinnerte sich an seine erste HLM-Unterkunft in Kermoysan, bevor er sich mit seiner Familie in seinem Haus in Ergué-Armel niederließ. Er vergaß nie seine sozialen Wurzeln. Während dieser gemeinsamen politischen Reise wurden wir Freunde. Ich habe ihn in den letzten Monaten in Missilien besucht und gesehen, wie er schwächer wurde. Er war ein Sozialist wie Jean Jaurès, mit seinem Ideal auf der Schulter und dem Realismus, es zu erreichen. Ein Humanist, der der Republik und ihren Prinzipien, ihrem Säkularismus und ihren Forderungen nach Solidarität stark verbunden ist.“

„Ein Mann mit viel Humor“

„Er war ein Mann mit viel Humor“, fügt Matthieu Stervinou, Sozialreferent, hinzu. „Ein Mann, der sich sehr für das Thema Wohnen und soziale Vielfalt einsetzt. Er prägte die Geschichte von Opac. Ich traf ihn 2007, als er Sektionssekretär der Sozialistischen Partei Quimper war. Sie war eine wundervolle Person, die mich bei meinen ersten Schritten als Aktivistin begleitet hat.“ Er war auch Generalrat des Kantons Quimper 3 Kerfeunteun. „Mit Marie-Pierre Jean-Jacques sind wir seine Erben“, meint Matthieu Stervinou, Departementsberater seit Juni 2021.

„Ein zutiefst linker Mann“

„Wenn man in die Politik einsteigt, ist es nie einfach. Und wenn man eine Frau ist, ist das noch weniger der Fall. „Als ich in der Politik anfing, hatte ich die Gelegenheit, ihn kennenzulernen“, erinnert sich Laurence Vignon, Stellvertreter für Bildung. Er war mein erster Stellvertreter“, präzisiert der gewählte Beamte, der damals unter dem Mandat von Bernard Poignant für soziale Angelegenheiten zuständig war. „Sein Tod berührt mich. Er war unglaublich nett. Ein diskreter Mann, aufmerksam. Er hatte eine Art Ruhe, die uns beruhigte. Ein zutiefst linker Mann. Ein wunderschöner Mensch“.

„Ich erinnere mich immer an seinen Humor“

„Im Namen des gesamten Stadtrats spreche ich seiner Frau und seiner Familie mein ganzes Beileid aus und versichere ihnen meine Unterstützung bei dieser Tortur“, schreibt ihrerseits Isabelle Assih, Bürgermeisterin von Quimper. Ich erinnere mich an einen Mann, der anderen gegenüber zutiefst offen war, einen Dialog pflegte und die Andersartigkeit eines jeden respektierte. Ein gewählter Vertreter vor Ort, in der Stadt sowie ein Abteilungsberater, im Kontakt mit Anwohnern, Vereinsakteuren und insbesondere Sportlern. Im Jahr 2015, als er noch als Fachbereichsberater tätig war, begleitete er mich freundlicherweise in den ersten Wochen meines Mandats. Er war auch ein einfacher, warmherziger Mann. Und ich erinnere mich jederzeit an seinen Humor.“

Die Ehrung erfolgt am Samstag, den 11. Mai, um 11.30 Uhr im Krematorium von Quimper.

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