Treibstoffmangel: Preise für öffentliche Verkehrsmittel steigen in Port-au-Prince

Treibstoffmangel: Preise für öffentliche Verkehrsmittel steigen in Port-au-Prince
Treibstoffmangel: Preise für öffentliche Verkehrsmittel steigen in Port-au-Prince
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In Port-au-Prince steigen die Preise für öffentliche Verkehrsmittel aufgrund der Treibstoffknappheit aufgrund von Bandengewalt

In den letzten Tagen ist das Land mit einer ernsthaften Treibstoffknappheit konfrontiert. Marc André Dériphonse, Präsident der National Association of Service Station Owners (ANAPROSS), wurde von Juno7 kontaktiert und teilt mit, dass diese Knappheit auf die aktuelle Situation im Land zurückzuführen sei. Bewaffnete Banden besetzen die Zufahrtsstraßen zu den Terminals. „Wir wissen leider nicht, wann dieses Problem gelöst wird“ er beklagt sich.

Auf der anderen Straßenseite, insbesondere in Clercine, bemerkte ein Juno7-Reporter Auseinandersetzungen zwischen Fahrern und Passagieren. „Wie kommt es zu den Transportpreisen? „Clercine – Gérald Bataille“ geht von 25 Gourdes auf 50 Gourdes, während die Situation für alle schwierig ist.“ drückt ein Passagier aus.

Was den Zapfhahn-Fahrer betrifft, betonte er, dass Treibstoff an den Zapfsäulen knapp sei und auf dem informellen Markt zu überhöhten Preisen verkauft werde.

„Jetzt kaufe ich eine Gallone für 1.500 Gourdes. Wie kann ich dafür sorgen, dass du 25 Gourdes für den Fahrpreis bezahlst, wenn ich eine Familie ernähren muss?“ platzte er heraus.

Für Gérald Bataille ist es die gleiche Beobachtung. Der Preis der Tour „Gérald Bataille – Delmas 33“ stieg von 25 Gourdes auf 50 Gourdes. Trotz des Verständnisses einiger Passagiere lehnen andere dies kategorisch ab. „Warum 50 Gourdes bezahlen, wenn Ihr Gewinn mit 25 Gourdes 100 % betrug“ hämmerte auf einen Passagier ein und warf dabei ungesunde Bemerkungen.

Ein am Flughafen Carrefour versammelter Bürger betont seinerseits, dass das Problem nicht bei den Fahrern, sondern bei den staatlichen Behörden liege.

„Es ist die Pflicht der Behörden, Banditen aus der Gefahrenzone zu bringen, um die Freizügigkeit zu erleichtern. Andernfalls bleibt die Situation unverändert und es besteht die Gefahr von Menschenleben.“ er beklagt sich.

Es sei darauf hingewiesen, dass es durch eine Mitteilung vom 2. Mai 2024 mit der Unterschrift des Regierungskommissars von Port-au-Prince, Me Jean Edler Guillaume, ab diesem Freitag, dem 3. Mai, offiziell verboten ist, Produkte von Öltankern in Containern zu verkaufen durch die Straßen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden der haitianischen Nationalpolizei Anweisungen erteilt, Treibstoffverkäufer und -käufer auf öffentlichen Straßen festzunehmen.

FOTO MATIAS DELACROIX / ASSOZIIERTE PRESSE

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