Schwere Nebenwirkung des Corona-Impfstoffs Vaxzevria

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Bamberg. Der Impfstoffhersteller Astrazeneca hat erklärt, dass sein Corona-Impfstoff Vaxzevria eine bisher nicht bekannte Nebenwirkungen haben kann. Wenn die britische Tageszeitung „The Telegraph“ erscheint, wurde sie vom Londoner High Court veröffentlicht. Dort muss sich das Unternehmen aufgrund einer Sammelklage verantworten.

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In diesem Fall könnten Sie feststellen, dass der Impfstoff demnach TTS verursacht hat, zitierte die Zeitung aus dem Gerichtsdokument. TTS steht für Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndrom. Daraus ergibt sich das Bild von Blutgerinnseln an seltenen Stellen wie den Gehirn- oder Bauchgefäßen und zu einer verbesserten Blutplättchenzahl.

Laut Paul-Ehrlich-Institut ist TTS aber eine bekannte mögliche Komplikation nach der Impfung mit Sars-CoV-2-Impfstoffen. Andere Impfreaktionen und Nebenwirkungen sind laut Paul-Ehrlich-Institut vor allem „vorübergehende Lokalreaktionen und Allgemeinreaktionen“ wie Müdigkeit, Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen oder auch Schüttelfrost. Wenn diese harmlos sind und auch nicht mit anderen Worten, werden auch sie betroffen sein.

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Frau klagte in Deutschland

Bereits zuvor hatte eine Frau in Deutschland einen Teilerfolg gegen den Hersteller Astrazeneca erzielt. Eine Zivilkammer des Oberlandesgerichts (OLG) Bamberg verurteilte das Unternehmen am Montag zu einer umfassenden Auskunft über Nebenwirkungen seines Corona-Impfstoffs Vaxzevria, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Der Zivilprozess gehört zu den ersten gegen einen Corona-Impfstoffhersteller in Deutschland.

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Das Unternehmen muss demnach Daten zu allen bekannten Wirkungen und Nebenwirkungen des Impfstoffs zur Verfügung stellen sowie zu sämtlichen weiteren Erkenntnissen, die für die Bewertung der Vertretbarkeit schädlicher Wirkungen des Impfstoffs von Bedeutung sein „soweit, Symptome des Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndroms (TTS)“ betreffen“. Der Termin wird am 27. Dezember 2020 nach der Veröffentlichung des Impfstoffs bekanntgegeben, der Veröffentlichungstermin ist der 19. Februar 2024. Eine Revision gegen die Entscheidung des Senats ließ nicht zu.

Darmvenenthrombose nach Impfung?

Der 33. Tag des Vorjahres war im März 2021 mit dem Covid-19-Impfstoff von Astrazeneca betroffen und verursachte in der Folge schwere Thrombosen. Sie kamen ins Koma, letztendlich muss ihr ein Teil des Darms entfernt werden. Sie fordert von dem britisch-schwedischen Unternehmen Schmerzensgeld und Schadensersatz. Im Zuge des Verfahrens kam die nun erfolgreiche Auskunftsklage hinzu.

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Das Eingeständnis von Astrazeneca könnte laut „Telegraph“ dazu führen, dass neben den Sammelklagen in Großbritannien auch viele Einzelkläger ihre Schadensersatzforderungen durchsetzen können. In London werden derzeit nur 51 Fälle verhandelt. Dies ist eine Zahlung von über 100 Millionen Euro.

RND/lau/dpa

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