Schweizer Unternehmen erwarten eine moderate Inflationsentwicklung

Schweizer Unternehmen erwarten eine moderate Inflationsentwicklung
Schweizer Unternehmen erwarten eine moderate Inflationsentwicklung
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Die von der KOF befragten Schweizer Unternehmen sehen eine Abschwächung ihrer Inflationsängste. Sie rechnen in den nächsten zwölf Monaten mit moderaten Veränderungen der Verbraucherpreise.

Die Inflation dürfte in diesem Jahr durchschnittlich 1,6 % erreichen, so die von der Institut für Wirtschaftsforschung (KOF) der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) befragten Unternehmen, die die Ergebnisse am Montag veröffentlicht.

Im Januar fielen die Erwartungen für diesen Zeithorizont erstmals unter 2 % auf 1,9 %, während im April 2023 die Inflationsprognosen für die nächsten zwölf Monate auf 2,6 % stiegen.

Betrachtet man einen weiteren Horizont in fünf Jahren, erwarten die Unternehmen einen Durchschnittswert von 1,9 %, wiederum unter der 2 %-Marke.

Bei den Verkaufspreisen der Unternehmen sei der Preisanstieg vom Jahresanfang wieder abgeschwächt, stellt die KOF fest.

Bei der Vergütung rechnen die Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten mit einem Anstieg der durchschnittlich gezahlten Bruttogehälter um 1,6 %. Die Lohnerwartungen sind niedriger als im Januar (1,8 %) und liegen im Durchschnitt auf dem gleichen Niveau wie die Inflationserwartungen der Unternehmen.

Ankurbelung des privaten Konsums

Insgesamt liefen die Geschäfte der Schweizer Privatwirtschaft im April laut KOF-Umfrage etwas besser. Im verarbeitenden Gewerbe, bei Finanz- und Versicherungsdienstleistungen sowie im Einzelhandel verbesserte sich die Lage, während sie sich im Baugewerbe leicht verschlechterte.

„Im Einzelhandel ist dies der dritte leichte Anstieg der Geschäftskennzahl in Folge.“ „Auch Unternehmen im Unternehmensdienstleistungssektor berichten von einer allmählichen Verbesserung“, sagt KOF.

Diese Verbesserung, die sich auch auf Konsumgüter auswirkt, bedeutet laut der Umfrage, dass der private Konsum die Schweizer Wirtschaft ankurbeln könnte.

Hingegen verschlechterte sich die Geschäftsentwicklung in den mit dem Baugewerbe verbundenen Branchen sowie, noch deutlicher, im Großhandel und im Hotel- und Gaststättengewerbe, wobei die Situation in der letztgenannten Branche weiterhin „im Großen und Ganzen gut“ sei, betont das „Institut“.

/ATS

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