Israel fordert angesichts der erwarteten Militäraktion eine dringende Evakuierung in Rafah

Israel fordert angesichts der erwarteten Militäraktion eine dringende Evakuierung in Rafah
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Das israelische Militär hat eine Anweisung herausgegeben, in der es Bewohner und Vertriebene dazu auffordert, die östlichen Stadtteile von Rafah zu evakuieren und in eine „erweiterte humanitäre Zone“ im südlichen Gazastreifen umzusiedeln.

Die israelischen Streitkräfte (IDF) betonten die Bedeutung dieser Evakuierung über verschiedene Kommunikationskanäle, darunter Ankündigungen, Textnachrichten, Telefonanrufe und Mediensendungen auf Arabisch.

Avichay Adraee, Leiter der arabischen Medienabteilung der IDF-Sprechereinheit, forderte die Bewohner der Gemeinde Al-Shawka und angrenzender Gebiete ausdrücklich auf, zu ihrer Sicherheit in erweiterte humanitäre Zonen an Kontrollpunkten umzuziehen.

Israel besteht auf einer umfassenden Offensive in Rafah, wobei Premierminister Benjamin Netanjahu die Notwendigkeit eines Sieges gegen die Hamas betont.

Man geht davon aus, dass in der Region noch vier verbliebene Hamas-Bataillone stationiert sind, darunter Tausende von Kämpfern, was Anlass zur Besorgnis über zivile Opfer im Falle einer großflächigen Bodenoperation gibt.

Westliche und arabische Mächte sowie die Vereinten Nationen haben sich wiederholt gegen solche Maßnahmen ausgesprochen, da sie möglicherweise erheblichen Schaden für die Zivilbevölkerung verursachen könnten.

Die anhaltende Bombardierung des Gazastreifens durch Israel seit dem 7. Oktober hat in der Enklave immense Verwüstungen angerichtet, ganze Viertel in Trümmern liegen lassen und den Mangel an lebenswichtigen Gütern wie Nahrungsmitteln, Treibstoff und Wasser verschärft.

Die daraus resultierende Vertreibung zwang viele Palästinenser, während des siebenmonatigen Konflikts mehrmals Schutz in Rafah zu suchen.

Hilfsorganisationen haben sich vehement gegen eine umfassende Bodeninvasion ausgesprochen und vor weiterem Leid und Tod unter den 1,4 Millionen vertriebenen Palästinensern in und um die südliche Stadt gewarnt.

Nach Angaben der IDF ist die Operation von „begrenztem Umfang“ und wird auf der Grundlage laufender Lagebeurteilungen schrittweise voranschreiten.

Das Militär schätzt, dass im Rahmen dieser Initiative etwa 100.000 Menschen umgesiedelt werden müssen.

Am Sonntag (5. Mai) unterstreicht die Ankündigung von Verteidigungsminister Yoav Galant „in naher Zukunft intensive Maßnahmen in Rafah“ die eskalierenden Spannungen in der Region, die auf die Weigerung der Hamas zurückzuführen sind, sich auf Geiselnahmen und einen Waffenstillstand zu einigen.

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