Vier Tote und Dutzende Arbeiter eingeschlossen beim Einsturz eines Gebäudes in Südafrika

Vier Tote und Dutzende Arbeiter eingeschlossen beim Einsturz eines Gebäudes in Südafrika
Vier Tote und Dutzende Arbeiter eingeschlossen beim Einsturz eines Gebäudes in Südafrika
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Beim Einsturz eines im Bau befindlichen Gebäudes in George an der südafrikanischen Küste starben am Montag, dem 6. Mai 2024, vier Menschen. Etwa fünfzig Arbeiter seien weiterhin eingeschlossen, teilte die Gemeinde am Dienstag mit.

Insgesamt wurden 24 Menschen aus den Trümmern geborgen und die meisten von ihnen ins Krankenhaus eingeliefert, gab die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt und bestätigte, dass vier von ihnen ihren Verletzungen erlagen.

Bleibt „51 Personen werden vermisst“, unter den Trümmern gefangen sei, heißt es auch in der in der Nacht von Montag auf Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung.

Die in Teams eingeteilten Retter konzentrieren ihre Kräfte auf „drei verschiedene Zonen“ Trümmer des eingestürzten Gebäudes.

75 Personen waren vor Ort

„Eine Arbeitsgruppe von 75 Personen war zum Zeitpunkt des Einsturzes vor Ort“ des im Bau befindlichen Gebäudes, kurz nach 14 Uhr Ortszeit, sagte Gemeindesprecherin Chantel Edwards.

Die an dem Projekt beteiligten Baufirmen arbeiten mit den Behörden zusammen, um eine genaue Liste der Personen zu erstellen, von denen noch nichts gehört wurde, gibt die Stadt an.

Mario Ferreira, Sprecher der NGO Gift of the Givers, der am Unfallort anwesend war, sagte AFP, dass die Retter dies getan hätten „Mit einigen Leuten unter den Trümmern kommuniziert.“

Das fünfstöckige Gebäude samt Tiefgarage stürzte aus noch ungeklärter Ursache ein.

Fotos der Katastrophe zeigen eine eingeebnete Baustelle, um die herum zahlreiche Einsatzkräfte stationiert sind. Das Dach des Gebäudes bleibt wackelig über einem Trümmerhaufen sichtbar.

Ein großes Notfallsystem wurde eingesetzt

Starke Flutlichter beleuchten das Gelände, das zum Schutz der Anwohner durch einen Sicherheitszaun abgegrenzt wurde. Am frühen Abend war ein Baggerwagen im Einsatz. Die Rettungsaktionen wurden die ganze Nacht über fortgesetzt.

Es wurde eine Einsatzstelle eingerichtet, um die verschiedenen Rettungsdienste zu koordinieren, die aus mehreren umliegenden Städten und sogar aus der Stadt Kapstadt, die mehr als 400 km westlich der Katastrophe liegt, vor Ort eintrafen.

Insgesamt waren rund hundert Retter am Unfallort im Einsatz.

Mehrere Rettungsdienste erfuhren später, dass auch Baggermaschinen sowie Spürhunde und ihre Führer von Kapstadt aus auf die Straße gingen und nach Angaben der Gemeinde über Nacht vor Ort eintrafen.

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