PSG ist stärker und teurer als Taylor Swift

PSG ist stärker und teurer als Taylor Swift
PSG ist stärker und teurer als Taylor Swift
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Zwischen nächstem Donnerstag und Sonntag wird Taylor Swift viermal in der Paris Défense Arena auftreten. Am Dienstagabend empfängt PSG Borussia zum Halbfinal-Rückspiel der Champions League im Parc des Princes (0:1). Was haben diese beiden Großveranstaltungen in der französischen Hauptstadt gemeinsam? Die Tickets sind ausverkauft und die Wiederverkaufspreise schießen in die Höhe. Um den amerikanischen Star zu sehen, müssen Sie mit 300 Euro oder dem gleichen Betrag in Schweizer Franken rechnen. Für den französischen Meister muss man mit mindestens dem Anderthalbfachen rechnen…

Da es im Parc des Princes 36.000 Inhaber von Dauerkarten gibt (von 47.000 Sitzplätzen im Stadion), die UEFA ein Kontingent an Plätzen für ihre Gäste reserviert und viele VIPs nach einer wertvollen Eintrittskarte fragen, ist der Markt zwangsläufig in die Höhe geschossen. PSG verfügt über eine Weiterverkaufsplattform für reguläre Tickets und erhält vom Verkäufer eine Provision von 12 % und vom Käufer 18 %. Dort werden Tickets nur für Stehplätze für mehr als 400 Euro verkauft. Auf anderen spezialisierten Websites ist es sogar noch mehr.

Für diesen Teil wird unbedingt die Polizei mobilisiert. Doch es sind nicht unbedingt die rund 2.000 deutschen Fans, die ein Problem darstellen werden, denn das Spiel wird von der Nationalen Direktion zur Bekämpfung des Hooliganismus (DNLH) nur mit Stufe 3 von 5 eingestuft. Es handelt sich vielmehr um eine mögliche Pariser Qualifikation, die von der Polizei gefürchtet wird. Denn die Polizei befürchtet, dass die Champs-Élysées von Fans überrannt werden, falls sich PSG für das Champions-League-Finale qualifizieren sollte, das am 1. Juni in London ausgetragen wird.

„Vor einigen Tagen habe ich einen meiner Halbfinalplätze für 1000 Euro verkauft. Ich habe es für 340 Euro gekauft. In der Gegend, in der ich bin, beträgt der Preis jetzt 1050 Euro!“, erklärte ein Abonnent namens Frédéric gegenüber L’Equipe. Letzterer hat es auch geschafft, seine beiden Jahreskarten, die mit rund 7.000 Euro in Rechnung gestellt werden, selbst zu finanzieren, dank der wenigen Tickets, die er die ganze Saison über in kleinen Mengen im Internet weiterverkauft.

Ein „grauer Markt“, der mehr als eine Person nervt. Aber PSG sieht daran nichts auszusetzen. Solange er Fotos vom „Basket“ – wo sich die VIPs treffen – auf Instagram posten kann, verdient er allein für dieses Spiel fast 10 Millionen Franken an „Spieltagseinsätzen“.

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