Das Lohnwachstum verlangsamt sich, bleibt aber im Jahr 2024 deutlich über der Inflation

Das Lohnwachstum verlangsamt sich, bleibt aber im Jahr 2024 deutlich über der Inflation
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Während die Inflation weiter zurückging, stiegen die Löhne im ersten Quartal 2024 weiter. Von nun an erlebten alle Kategorien von Arbeitnehmern eine positive Veränderung der Reallöhne.

Eine Entlastung für die Kaufkraft. Nachdem die Inflation im vierten Quartal 2023 leicht übertroffen wurde, übertraf der Lohnanstieg die Veränderung der Verbraucherpreise zu Beginn des Jahres 2024 deutlich.

Laut Dares steigt der monatliche Grundgehaltsindex (SMB) für alle Mitarbeiter im 1. Quartal 2024 um 1,3 %. Auf Jahressicht steigt er um 3,3 %, nach +3,9 % im Vorquartal. Zur Erinnerung: Dieses monatliche Grundgehalt berücksichtigt weder Prämien noch Überstunden der Mitarbeiter.

Gleichzeitig ging die Inflation weiter zurück und lag zwischen März 2023 und März 2024 bei 2,1 %. Die Entwicklung des Grundgehalts übersteigt damit die der Verbraucherpreise im ersten Quartal um 1,2 Punkte, verglichen mit 0,2 Punkten im letzten Quartal des Vorjahres Jahr.

Alle Kategorien gewinnen an Kaufkraft

Der Basis-Stundenlohnindex für Arbeiter und Angestellte (SHBOE) stieg etwas stärker als alle Monatslöhne. Der Anstieg für diese Mitarbeiterkategorien betrug im ersten Quartal 2024 in Unternehmen mit 10 Mitarbeitern 1,4 %. Auf Jahressicht steigt er Ende März 2024 um 3,6 %, nach +4,1 % Ende Dezember 2023.

Über ein Jahr gesehen ist es die sozioprofessionelle Kategorie der Arbeitnehmer, die mit einem durchschnittlichen Anstieg des monatlichen Grundgehalts von 3,8 % den größten Zuwachs verzeichnet, verglichen mit 3,4 % bei Arbeitnehmern, 3 % bei mittleren Berufen und 2,8 % bei Führungskräften.

Während die Kaufkraft der Führungskräfte im vierten Quartal 2023 leicht eingebüßt hatte, liegen nun alle Mitarbeiterkategorien im grünen Bereich. Die Entwicklung der realen Monatslöhne (unter Berücksichtigung der Inflation) ist für Arbeiter (+1,7 %), Angestellte (+1,3 %), mittlere Berufe (+0,9 %) und Führungskräfte (+0,7 %) positiv.

Zur Erinnerung: Der im Jahr 2021 einsetzende Preisanstieg hat die Kaufkraft der Arbeitnehmer acht Quartale in Folge gemindert, wobei die Inflation höher war als die Lohnentwicklung. Nach einer Stabilisierung im Laufe des Jahres 2023 sind es nun die Löhne, die stärker steigen als die Preise.

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