Ärzte ohne Grenzen fordert eine Senkung der Preise für Insulin-Pens

Ärzte ohne Grenzen fordert eine Senkung der Preise für Insulin-Pens
Ärzte ohne Grenzen fordert eine Senkung der Preise für Insulin-Pens
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PSie sind einfacher zu handhaben als eine Spritze und präziser in der Dosierung. Laut einem am Mittwoch, dem 8. Mai, veröffentlichten Bericht von Médecins sans frontières (MSF) werden Insulin-Pens heute von 60 % der Diabetiker verwendet. Das Problem: Dieses Gerät ist für viele Patienten, insbesondere in bestimmten Ländern, mit Kosten verbunden, die sich nur schwer leisten lassen, wie die NGO beklagt.

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Letzteres fordert in diesem Sinne Pharmalabore – vor allem Sanofi, Eli Lilly oder Novo Nordisk – auf, ihre Preise zu senken. „Während Insulin-Pens in Ländern mit hohem Einkommen der Standard der Versorgung sind, sind sie aufgrund ihres hohen Preises für Menschen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen fast nie verfügbar und werden von humanitären Organisationen nur selten eingesetzt“, stellt Ärzte ohne Grenzen fest.

Preisunterschiede

Die NGO weist auf die Preisunterschiede je nach Land hin. Insulin-Pens werden in Südafrika für drei Dollar (2,79 Euro), in den USA für 28 Dollar (rund 26 Euro) verkauft, während ihre Herstellungskosten für Hersteller nur 1,30 Euro betragen.

LESEN SIE AUCH Abnehmen: Die Revolution bei Medikamenten gegen FettleibigkeitDie Prävalenz von Diabetes (Typ 1 und Typ 2, diagnostiziert und nicht diagnostiziert) hat in den letzten zwanzig Jahren weiter zugenommen. Laut der Französischen Diabetes-Föderation waren im Jahr 2021 weltweit 537 Millionen Menschen davon betroffen (davon 24 Millionen in Afrika), die davor warnt, dass bis 2045 fast jeder zehnte Erwachsene betroffen sein könnte. Angesichts dieser Beobachtung fordert die NGO auch Labore zur Übertragung auf ihre Patente, um es Wettbewerbern zu ermöglichen, in Zukunft generische Insuline herzustellen.

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