Tod von Vizekanzler André Simonazzi

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Montag, 13. Mai 2024 – 12:54
albinfo.ch

Bundesratssprecher und Vizekanzler André Simonazzi ist am Freitag beim Wandern gestorben. Die Nachricht von seinem Tod schockierte und betrübte die Mitglieder des Bundesrates und den Bundeskanzler zutiefst. Der Bundesrat und die Bundeskanzlerin sprechen der Familie und den Angehörigen von André Simonazzi ihr aufrichtiges Beileid aus.

André Simonazzi wurde im November 2008 zum Vizekanzler und Sprecher des Bundesrates ernannt. Seit dem 1. Januar 2009 nimmt er an den Sitzungen des Bundesrates teil, führt Protokolle und sorgt für deren Kommunikation. Als Vizekanzler leitete er mehrere Referate und den Präsidialdienst im Bundeskanzleramt.

André Simonazzi war ein Diener des Staates im edelsten Sinne des Wortes. Der gesetzlich verankerte Informationsauftrag leitete stets seine Arbeit und die seiner Kollegen. Er verstand die Regierungskommunikation als einen Dienst an der Öffentlichkeit und an der Regierung und wollte damit die bestmöglichen Voraussetzungen für eine optimale Arbeit des Bundesrates schaffen.

Es ist André Simonazzi zu verdanken, dass die Tätigkeit des Bundesrates im Informationsbereich den heutigen Herausforderungen gerecht wird. Ihm ist es zu verdanken, dass die Kommunikation professionalisiert und digitalisiert wurde. Er arbeitete unermüdlich daran, die Koordination zu stärken und sie zu einem untrennbaren Bestandteil der Regierungstätigkeit zu machen.

Mit der Kraft seiner Argumente, seinem Humor und seinem Charme überwand er Widerstände. Die Krisen der letzten Jahre hatten einen enormen Einfluss auf die Kommunikation, weshalb er die Betroffenen immer wieder daran erinnerte, wie wichtig eine kontinuierliche Krisenkommunikation sei, und er selbst unermüdlich dazu beitrug. Durch seinen Tod verliert die Bundesverwaltung einen außergewöhnlichen Mann und einen wunderbaren Kollegen.

André Simonazzi liebte es, sich in den Bergen auszuruhen. Eine dieser Wanderungen gefiel ihm so gut, dass er am Freitag im Alter von 55 Jahren zusammenbrach. Er hinterlässt seine Frau und drei erwachsene Kinder. Die Mitglieder des Bundesrates und der Bundeskanzler sprechen ihnen ihr aufrichtiges Beileid aus.


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