Dieser Vorname, den die Engländer hassen, ist in Frankreich ein Hit, Linguisten erklären, warum

Dieser Vorname, den die Engländer hassen, ist in Frankreich ein Hit, Linguisten erklären, warum
Dieser Vorname, den die Engländer hassen, ist in Frankreich ein Hit, Linguisten erklären, warum
-

Der Aufstieg eines Vornamens

In Frankreich ist Andrea nicht nur ein Vorname, sondern ein Trend. Laut INSEE wurde dieser italienische Vorname im Jahr 2022 an 755 kleine Jungen vergeben, womit er auf Platz 91 der beliebtesten Vornamen liegt. Seine Beliebtheit hat seit Anfang der 2010er Jahre weiter zugenommen, und alles deutet darauf hin, dass französische Eltern es weiterhin mit Begeisterung übernehmen. Obwohl der gemischte Vorname bei Mädchen weniger verbreitet ist, lockt er dennoch mit seiner süßen und internationalen Seite.

Ein Vorname, der den Ärmelkanal nicht überschreitet

Auf der anderen Seite des Kanals ist das Bild ganz anders. Laut Babbel-Daten gehört Andrea zu den 100 am wenigsten beliebten Namen in Großbritannien. Dieser im letzten Jahrhundert einst beliebte Vorname scheint seinen Glanz verloren zu haben und spricht britische Eltern heute kaum noch an. Auch wenn Andrea in England häufiger an Mädchen vergeben wird, bleibt er weit hinter Vornamen wie Noah, Léo oder Lucas zurück, die in Frankreich ebenso beliebt sind wie in England.

Warum so ein Kontrast?

Dieser faszinierende Kontrast zwischen Frankreich und England lässt sich durch kulturelle und sprachliche Unterschiede erklären. In Frankreich können der Einfluss der italienischen Kultur und der sanfte Klang des Vornamens seinen Erfolg erklären. In England leidet Andrea möglicherweise unter einer Verwechslung der männlichen und weiblichen Verwendung sowie einer Vorliebe für typischere englischsprachige Vornamen. Auch Namenstrends sind zyklisch und was heute aus der Mode kommt, kann morgen wieder in Mode kommen.

Um zusammenzufassen

Andrea veranschaulicht perfekt die Tatsache, dass ein Vorname je nach kulturellem und geografischem Kontext auf völlig unterschiedliche Weise wahrgenommen werden kann. In Frankreich erobert Andrea weiterhin die Herzen der Eltern für ihre kleinen Jungen, während er in England im Hintergrund bleibt und die unterschiedlichen Geschmäcker widerspiegelt, die jede Gesellschaft charakterisieren. Wer weiß ? Vielleicht wird Andrea eines Tages den Tunnel durchqueren, um die Engländer zurückzugewinnen. In der Zwischenzeit bleibt es für viele kleine Franzosen, die unter einem glücklichen Stern geboren wurden, eine charmante und geschätzte Wahl.

-

PREV Welche Szenarien gibt es für dieses historische Urteil?
NEXT Volkswagen Golf eHybrid und GTE: Preise in Frankreich