Verstärkte Neuverhandlungen von LNG-Verträgen in Asien

Verstärkte Neuverhandlungen von LNG-Verträgen in Asien
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In einem für Käufer günstigen Marktumfeld üben asiatische Importeure von LNG (Flüssigerdgas) zunehmenden Druck auf Verkäufer aus, günstigere Preise zu erzielen. Verhandlungen finden zu einem Zeitpunkt statt, an dem langfristige Verträge, die zunächst an die hohen Ölpreise in den Jahren 2022 und 2023 gekoppelt waren, angesichts der aktuellen Marktrealität in den Augen der Käufer nicht mehr gerechtfertigt erscheinen. Importeure in , Japan und Thailand nehmen in Zeiten von Marktspannungen die vereinbarten Term Sheets wieder auf und fordern erhebliche Zollrevisionen, oft unter 12 % des Brent-Datums, im Gegensatz zu früheren Sätzen von 13 % bis 14,5 %.

Zugeständnisse und Anpassungen des Verkäufers

Verkäufer, die in einer ungünstigeren Marktdynamik gefangen sind, sind gezwungen, die Vertragsbedingungen zu überdenken, um wettbewerbsfähig zu bleiben. bedeutendes Beispiel ist das eines großen Herstellers im Nahen Osten, der nach dem Abschluss mehrerer Kauf- und Verkaufsverträge im Jahr 2024 um niedrigere Preise für Term Sheets gebeten wurde, die zwischen 2022 und 2023 abgeschlossen werden. Diese Anfragen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Verträge mit europäischen Importeure, ein großes japanisches Energieunternehmen und internationale Ölkonzerne erforderten erhebliche Zugeständnisse, die den Käufern eine größere Flexibilität ermöglichten, obwohl sie auf der ursprünglichen Grundlage der Term Sheets mit einer Steigung von 13,2 % bis 14,2 % gemäß den FOB- und DES-Bedingungen unterzeichnet wurden.

Reaktionen auf veränderte Marktdynamiken

Der Druck auf die Preise wird durch eine erwartete Ausweitung des Angebots verschärft, insbesondere mit der Inbetriebnahme neuer Produktionskapazitäten in den USA und Katar ab 2025. Diese Aussicht bringt die Verkäufer in eine heikle Lage und zwingt sie, Kompromisse einzugehen, die ohnehin möglich gewesen wären vor ein paar Jahren undenkbar. Käufer nutzen die sinkenden LNG-Preise auf dem Spotmarkt, die gegenüber den hohen Niveaus von 2022 bis 2023 weiter nachgeben, und versuchen, sich günstigere Angebote zu sichern, die neue Marktrealitäten widerspiegeln.

Konsequenzen für langfristige Verträge und zukünftige Neuverhandlungen

Die aktuellen Neuverhandlungen könnten durchaus ein Vorbote eines Trends sein, bei dem die Preise für langfristige LNG-Verträge zunehmend von der Marktdynamik und nicht von starren Ölindizes bestimmt werden. Dies könnte zu einem umfassenderen Wandel der Preismechanismen in der LNG-Branche führen und die Marktteilnehmer dazu zwingen, alternative Indexierungen in Betracht zu ziehen, beispielsweise Indexierungen an Gas-Hubs oder andere Indikatoren, die die Nachfrage und das Angebot von Erdgas besser abbilden.

Jeder Aspekt dieser Verhandlungen zeigt eine bedeutende Entwicklung in der Beziehung zwischen LNG-Käufern und -Verkäufern und offenbart eine sich verändernde Marktlandschaft, die in den kommenden Jahren kommerzielle und vertragliche Strategien im globalen Energiesektor neu definieren könnte.

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