„Wir müssen die Auswirkungen auf die Umwelt sehen“

„Wir müssen die Auswirkungen auf die Umwelt sehen“
„Wir müssen die Auswirkungen auf die Umwelt sehen“
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Während des Gipfels „Choose France“ an diesem Montag, dem 13. Mai 2024, kündigten ausländische Unternehmen an, 15 Milliarden Euro in Frankreich zu investieren. Unter den 56 Projekten: eine Düngemittelfabrik im Wert von 1,3 Milliarden Euro, die in Languevoisin-Quiquery an der Somme das Licht der Welt erblicken könnte.

Die Nachricht überraschte die 193 Einwohner von Languevoisin-Quiquery (Somme): In ihrem Dorf konnte die erste emissionsarme Düngemittelproduktionsanlage gebaut werden.

Die voraussichtlich 16 bis 20 Hektar große Fabrik soll jährlich rund 500.000 Tonnen Düngemittel produzieren.

Jacques Gravet, Bürgermeister (SE) von Languevoisin-Quiquery, sagt, er habe das Projekt gleichzeitig mit seiner Ankündigung entdeckt. “Ich bin dafür, aber wir müssen zunächst im Detail schauen, welche Auswirkungen dies auf die Umwelt haben könnte und welche potenziellen Belästigungen es gibt.“reagiert der Stadtrat.

Obwohl er den Mangel an Informationen bedauert, begrüßt er dennoch diese Investition, die 250 Arbeitsplätze in der gesamten Region Hauts-de-France schaffen dürfte. „Das Dorf muss sich weiterentwickeln, um Arbeitsplätze zu schaffen.“ schätzt Georgette, eine 92-jährige Bewohnerin.

Wird es Gerüche geben? Oder mehr Straßenverkehr? Zuerst benötigen Sie Informationen.

Bernhard

Einwohner von Languevoisin-Quiquery

Neben der Nähe zum künftigen Seine-Nord-Kanal sieht José Rioja, Präsident der Gemeindegemeinschaft der östlichen Somme, für die FertigHy-Gruppe einen weiteren Vorteil: „In unserem Gebiet gibt es ergänzende Unternehmen. Nämlich: Tereos, Ajinomoto und Innovafeed, das weltweit größte Unternehmen in diesem Bereich mit Sitz in Nesle.

In einer Pressemitteilung betont die Präfektur Somme, dass FertigHy einen Beitrag leisten wird „Um die französische Landwirtschaft zu dekarbonisieren, sind Produktion und Einsatz von Düngemitteln heute für 30 % der gesamten Treibhausgasemissionen des Sektors verantwortlich.“

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Das samarische Dorf wurde von der FertigHy-Gruppe entdeckt, weil Infrastruktur, die der landwirtschaftlichen Genossenschaft Noriap gehört, in eine Hafenplattform umgewandelt werden konnte.

© Emilie Montcho / FTV

Das europäische Konsortium, das hinter dem Projekt steht, gibt seinerseits an, dass die Investitionsentscheidung erst 2026 validiert wird. Die Fabrik dürfte daher nicht vor 2030 das Licht der Welt erblicken.

Im Anschluss an den Gipfel „Choose France 2024“ wurden in Hauts-de-France acht weitere Projekte angekündigt.

Mit Claire-Marines Selles / FTV

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