FC Basel: Ligaerhalt geschafft | Basler Zeitung

-

Ajeti und Dräger sorgen für ein rhiges Basler Saisonende

Veröffentlicht: 14.05.2024, 23:02

Passender hätte die Szene für diesen Basler Auftritt nicht sein können: Finn van Breemen flankt, Albian Ajeti will volley abschliessen. Nach dem Stürmer, der die erste Minute der Reise in die St.-Jakob-Parks ist, findet er im Erdbeerturm neben dem Ball statt, und es ist auch das zweite Mal, dass das Spiel bei Lausanne-Ouchy-Goalie Jérémy Vachoux stattfindet lupft.

Es ist das nach einer guten Stunde nicht nur das erste Tor der Part. Es ist auch der letzte Treffer des 27-jährigen Angreifers, der aus dem Stammverein entfernt wurde. Und: Das ist alles vom Tor, vom FC Basel vom Tor auf der anderen Seite des Spiels, der Mathematik der Zukunft, mit der Rotblau auch in der neuen Saison im Topspiel der Saison dabei ist. Und das Rotblau verleiht Ihrem Hut eine saisonale Note. Unabhängig davon, wie die beiden ausstehenden Basler Parteien gegen den Grasshopper Club und Yverdon ausgehen.

Mini-Kulisse im Joggeli

Die Tore von Ajeti und die Nachspielzeit von Mohamed Dräger bedeuten auch, dass der FC Stade Lausanne-Ouchy nach nur einer Spielzeit der Super League künftig wieder eine Liga tiefer kickern wird. Aber das ist am Ende dieses drittletzten Spieltags nur eine Randnotiz. Viel mehr wird die Heimelf von den Fans gefeiert.

Ebenfalls eine Randnotiz: Offiziell sollen 17’319 Zuschauer im Joggeli gewesen sein. Tatsächlich haben sich an diesem Dienstag wohl aber ein paar Tausend Menschen weniger in der Brüglinger Ebene aufgehalten. Angesichts der Wichtigkeit dieses Teils für den FCB ist diese Mini-Kulisse enttäuschend.

Bedenken, die da sind, sehen einen FC Basel, dessen Leistung über weite Strecken ein Spiegelbild vieler Spiele in dieser Saison ist. Zwar verschläft Basel diesmal die erste Halbzeit nicht. Im Gegenteil: Es ist klar zu erkennen, was Fabio Celestini von seiner Mannschaft gegen den Tabellenletzten sehen will: Dass sie diesen früh im Spielaufbau stört.

Das gelingt. Doch auf den letzten dreissig Metern, in denen die Basler die Bälle Mal für Mal erobern, passiert viel zu wenig. Dann können Sie die Regeln von Vachoux im Land und in den Basler bei Abwesenheit oder Einschränkungen des VAR nutzen, was dem Schiedsrichter Johannes von Mandach zusteht, um mit der Hands Penalty umzugehen.

Xhakas Emotionen

Reich emotional ist zunächst auch das Unparteiische zur Pause bittet. Der Applaus von Lausannes Vachoux in Richtung Muttenzerkurve reicht, damit Taulant

Heisssporn: Ersatzgoalie Mirko Salvi muss Taulant Xhaka (links) in der Pause beruhigen, da sich dieser von Lausannes Jérémy Vachoux provoziert fühlt.

Weitaus friedlicher ist es nach dem Abpfiff. Die erleichterten Fans singen: „Nie meh Nati B.“ Wir halten 30 Jahre durch und die Nationalliga-B-Mannschaft des FC Basel ist im Ballbesitz. Seither ist er ununterbrochen in der höchsten Spielklasse vertreten. Und das ist auch in der nächsten Saison der Fall.

Newsletter

Rot-blauer Strom

Hier finden Sie interessante und interessante Informationen und Neuigkeiten rund um den FCB.Anmeldung

Dominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redakteur der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr Info

Fehler gefunden?Jetzt melden.

2 Kommentare

-

PREV Decathlon AG2R La Mondiale gewinnt weiter, Van Rysel-Räder ausverkauft!
NEXT Fünf Zielregionen und fünf Todesfälle wurden seit Januar registriert