Kopf in den Sternen: die Geschichte des Kennedy Space Center, des NASA-Startplatzes, der oft mit Cape Canaveral verwechselt wird

Kopf in den Sternen: die Geschichte des Kennedy Space Center, des NASA-Startplatzes, der oft mit Cape Canaveral verwechselt wird
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In dieser neuen Folge des Videocasts „Head in the Stars“ sprechen Luc Gilson und Pierre-Emmanuel Paulis, Präsident der Mars Society Brüssel und Trainer am Euro Space Center, über das Kennedy Space Center in Florida, eine Startbasis der NASA.

Das Kennedy Space Center, benannt nach dem Präsidenten, der die Herausforderung ins Leben gerufen hat, zum Mond zu fliegen, liegt direkt neben Cape Canaveral, aber „es ist nicht ganz dasselbe“, bemerkt Pierre-Emmanuel Paulis. „Das Ziel besteht darin, so nah wie möglich am Äquator zu sein, um von der höchsten Rotationsgeschwindigkeit der Erde zu profitieren. Der beste Ort für die Vereinigten Staaten ist also Florida an der Ostküste, entlang des Atlantischen Ozeans, und da war das.“ Perfekter Ort: ein grüner Streifen, der in den Atlantik hineinragt, auf dem sich eine Militärbasis befand: Cap Canaveral war zu klein geworden.

Wenn die beiden Orte so nahe beieinander liegen, liegt das daran, dass sie ideal für den Start der Raumfähren liegen. Über die Nähe zum Äquator hinaus ist für den Fall eines Problems beim Start auch ein großer bewohnbarer Raum erforderlich. “Es ist wichtig, endlich in der Nähe von unbewohnten Gebieten wie dem Meer zu sein. Die Teile einer Rakete, die fallen könnten, eine Rakete, ein Start, der nicht funktionieren würde, es ist wichtig, einen Ozean zu haben. „Die Russen sind in der Wüste, 800 Kilometer um Baikonur herum gibt es keine Stadt“, erklärt der Trainer am Euro Space Center.

Es gibt auch andere Startbasen in den Vereinigten Staaten, aber für bemannte Flüge finden die Starts immer am Kennedy Space Center statt. „SpaceX baut eine neue Startrampe“, beobachtete Pierre-Emmanuel Paulis vor Ort.

Abschließend stellt der Präsident der Mars Society Brüssel klar, dass die starke Rauchentwicklung, die den Start der Schiffe begleitet, nicht unbedingt auf den verbrannten Treibstoff zurückzuführen sei. “Bei Saturn V beispielsweise war die Flamme 500 Meter lang. Für ein Space Shuttle 250 Meter lang. Die Flamme darf nicht vom Boden abprallen und das in den Himmel aufsteigende Schiff beschädigen und verbrennen. Sie müssen die Flamme also in eine bestimmte Richtung lenken. Darüber hinaus muss man aber auch die Schallwelle, die Stoßwelle, die Vibrationen und die Hitze absorbieren. Und das geschieht mit einem Schwall Wasser, der auf die Plattform gegossen wird. Die beiden riesigen Rauchwolken, die sich beim Start zu beiden Seiten ausbreiteten, sind größtenteils auf das Sieden des Wassers auf der Startplattform zurückzuführen. Es ist also Wasserdampf.“

Begeben Sie sich in die Sterne im Kennedy Space Center Cape Canaveral

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