Eine Schweigeminute in Millau nach der Ermordung zweier Gefängnisbeamter

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Wie fast überall in Frankreich legten die Mitarbeiter des Amtsgerichts Millau und die städtischen Polizeibeamten an diesem Mittwoch, dem 15. Mai, um 11 Uhr eine Schweigeminute ein, um ihren beiden Kollegen zu gedenken, die bei einem Angriff auf einen Gefängnistransporter getötet wurden Gefangener, der inzwischen geflohen war, an die Eure.

Das Personal des Millau-Gerichts.

Zur Erinnerung: Am Dienstag, dem 14. Mai, gegen 11:30 Uhr wurde der Transporter an der Mautstelle Incarville von Angreifern angegriffen, die mit automatischen Waffen das Feuer eröffneten. Zwei Gefängnisbeamte kamen sofort ums Leben und drei weitere wurden schwer verletzt. Der Insasse nutzte die Verwirrung und konnte fliehen.

Sobald sie alarmiert wurden, setzte die Polizei ein großes Gerät in der Gegend aus. Der Épervier-Plan wurde ins Leben gerufen, um den als Mohamed Amra identifizierten Flüchtigen zu finden, eine Person, die der Polizei bereits wegen versuchten Mordes und Drogenhandels bekannt ist.

Der Angriff löste in der Gefängnisverwaltung und im ganzen Land große Emotionen aus. Die Behörden und die Gewerkschaften haben den beiden verstorbenen Agenten Tribut gezollt. Letzterer beklagte auch die schwierigen Arbeitsbedingungen der Gefängnisbeamten und den chronischen Personalmangel.

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