Wegen Tötung seiner Großmutter mit einer Kettensäge zu lebenslanger Haft verurteilt

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Das Schwurgericht der Charente verkündete am Dienstag, dem 14. Mai 2024, sein Urteil und verurteilte einen 27-jährigen Mann zu lebenslanger Haft mit einer Sicherheitsfrist von 20 Jahren. Diese Entscheidung folgt auf den schrecklichen Mord an seiner 76-jährigen Großmutter im Jahr 2021, der mit einer Kettensäge verübt wurde.

Der verstümmelte, teilweise verkohlte Körper des Opfers wurde nach Angaben von Ouest France von einem Nachbarn unter dem Unterstand eines Hühnerstalls in der Nähe seines Hauses im Dorf Les Pins nordöstlich von Angoulême entdeckt.

Verneinung, dann Geständnis: Die tragische Geschichte eines Familienkonflikts

Zunächst als Zeuge vernommen, leugnete der junge Mann zunächst seine Beteiligung, bevor er angesichts überwältigender Beweise schließlich ein Geständnis abgab. Nach Angaben der Ermittler hatten sich die Beziehungen zwischen dem Mörder und seiner Großmutter seit dem Tod seines Vaters Mitte der 2010er Jahre verschlechtert, geprägt von anhaltenden Streitereien um das Familienerbe.

Das Drama unter Alkoholeinfluss

Am Abend der Tragödie ging der Angeklagte unter Alkoholeinfluss zum Haus seiner Großmutter, wo er angeblich das Anwesen beschädigte, indem er Fensterläden mit einer Kettensäge herausschnitt. Er wäre dann von seiner Großmutter in der Nähe des Hühnerstalls überrascht worden. Während eines erschütternden Verhörs sagte er: „Es ging nicht darum, meine Großmutter zu töten, es war nichts Vorsätzliches.“ Bevor er sich bei den Zivilparteien für sein „grausames“ Vorgehen entschuldigte, erklärte er, dass er beim Anblick der Fotos seines verstorbenen Vaters von seinen Emotionen überwältigt worden sei, was seine Wut ausgelöst habe: „Ich habe geweint. Meine Trauer verwandelte sich in Hass. Ich dachte noch einmal […] was meine Großmutter ihm angetan hat. Ich wollte sein Haus niederbrennen. Ich flippte aus, ich rannte mit der Kettensäge auf ihn los. »

Rechtliche Konsequenzen: eine schwere Strafe für ein tragisches Verbrechen

Das Schwurgericht entschied nach Berücksichtigung der Umstände und der Geständnisse des Angeklagten, den Angeklagten zu einer lebenslangen Haftstrafe mit einer Sicherheitsfrist von 20 Jahren zu verurteilen.

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