„Normalerweise bin ich nicht gewalttätig“… er beleidigt und bespuckt Polizisten und versucht dann in Handschellen aus dem Krankenhaus zu fliehen

„Normalerweise bin ich nicht gewalttätig“… er beleidigt und bespuckt Polizisten und versucht dann in Handschellen aus dem Krankenhaus zu fliehen
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das Essenzielle
Ein 23-jähriger Mann stand an diesem Montag, dem 13. Mai, vor dem Gericht in Pau wegen Missachtung und Gewalt gegen Polizisten sowie eines Fluchtversuchs vor Gericht. In der Nacht vom 11. auf den 12. Mai griff er betrunken und unter Drogeneinfluss mehrere Agenten an und versuchte sogar, mit Handschellen gefesselt aus der Notaufnahme zu fliehen.

„Normalerweise bin ich nicht gewalttätig.“ José, ein 23-jähriger junger Mann, wurde diesen Montag wegen Beleidigung, Gewalt und Fluchtversuch zu neun Monaten Haft, davon drei Monaten auf Bewährung, verurteilt, heißt es Die Republik der Pyrenäen.

Die Fakten gehen auf den 12. Mai in Pau (Pyrénées-Atlantiques) zurück. In der Nacht wurde ein Polizeiteam von Nachbarn gerufen, die sich über die Schreie eines Mannes beschwerten, der an eine Tür hämmerte. Als sie ankamen, fanden die Beamten José „mit nacktem Oberkörper, Spuren von Kratzern am Oberkörper“ und wahrscheinlich betrunken vor, schildert die regionale Tageszeitung. Bei der Anhörung gestand er, an diesem Abend „drei oder vier Joints“, „rund zehn Gläser“ Rosé, Bier und Whiskey sowie „einen oder zwei Spritzer“ Kokain konsumiert zu haben.

„Ein lächerliches Rennen, mehr als eine Flucht“

Als die Polizei sich darauf vorbereitet, ihn zur Polizeiwache zu bringen, eskaliert die Situation. Wegen einer verweigerten Zigarette vor dem Betreten des Lieferwagens wird José wütend und wirft Spucke, Beleidigungen und Tritte von sich. Als er in eine Ausnüchterungszelle verlegt wird, verliert er erneut die Orientierung: Er schlägt mit dem Kopf gegen die Wände, bis er bewusstlos wird und sich übergeben muss. Die Polizei brachte ihn schließlich ins Krankenhaus.

Doch damit ist die Sache noch nicht getan: In der Notaufnahme versucht José gefesselt zu fliehen. „Ein lächerliches Rennen, mehr als eine Flucht“, kommentiert seine Anwältin Me Isabelle Etcharry. Im Zeugenstand leistet der Angeklagte Wiedergutmachung: „Ich möchte mich wirklich bei den Polizisten entschuldigen“, betont er.

José wurde wegen der Verbrechen und der Gewalt zu neun Monaten Gefängnis, davon drei auf Bewährung, und wegen des Fluchtversuchs zu drei weiteren Monaten verurteilt. Auch die Rückkehr in die Pyrénées-Atlantiques ist ihm untersagt.

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