Vevey: Das Vibiscum Festival sagt seine 3. Ausgabe ab

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Vibiscum bestätigt seine Absage

Heute um 17:02 Uhr veröffentlicht. Vor 1 Stunde aktualisiert

„Es ist durchgesickert, das hätte nicht passieren dürfen. Ich kann aber bestätigen, dass Vibiscum abgesagt wird. Eine offizielle Pressemitteilung wird morgen, Donnerstag, 16. Mai, um 11 Uhr weitere Informationen liefern.“ Telefonisch kontaktiert nach einem Artikel vom „Blick“das Veranstaltungsbüro Vevey hält die Spannung nicht aufrecht: Es wird keine dritte Ausgabe geben.

Diese hätte vom 30. Mai bis 2. Juni stattfinden sollen und neben einer riesigen Bühne und möglichst 15.000 Menschen pro Abend auch Rap- (Hamza), Rock- (Shaka Ponk) Künstler auf dem Place du Marché in Vevey zusammenbringen sollen. Elektro (Hardwell) und Klassiker (Juan Diego Florez).

Kompliziertes Geschäftsjahr 2023

Im vergangenen Jahr entsprachen die Zahlen nicht diesen Erwartungen, vor allem während eines Freitagabends, der den Vevey-Platz offensichtlich leer gelassen hatte und ein Defizit verursachte, einschließlich des Festivals, das größtenteils von renommierten Sponsoren mit Nestlé als Hauptpartner unterstützt wurde Bestätigen Sie den genauen Maßstab.

Trotz der spektakuläre Auftritt von OrelSan bei der Eröffnung seiner 2. Auflage Im vergangenen Juni machte Vibiscum vor allem wegen seiner Kontroversen von sich reden. Um genau zu beginnen: indem er den französischen Rapper in einem beispiellosen Bieterkrieg in der Romandie umworben hats, wodurch sich das Honorar auf 500.000 Franken erhöht hätte, eine Summe, die vom Festival widerlegt, aber von zahlreichen Akteuren der französischsprachigen Unterhaltungsbranche bestätigt wurde.

Auf jeden Fall wären die Ambitionen von Vibiscum, das gegen eine Gage in gleicher Höhe auch DJ Snake engagierte, durch die Einnahmen seiner Ausgabe 2023 enttäuscht worden. Außerdem war es von Festivalbesuchern wegen seiner ungeschickten Infrastruktur in die Kritik geraten. die Schwierigkeit, kostenloses Wasser zu bekommen, und Tonprobleme während des OrelSan-Konzerts. Die kommende Ausgabe mit einem Quartett von Stars, insbesondere Rap (Hemza, Jola, Josman) oder dem niederländischen DJ Hardwell, war doppelt oder gar nichts wert.

Wahrscheinlich aufhören.

Francois Barras ist Journalistin im Kulturbereich. Seit März 2000 erzählt er aktuelle, vergangene und vielleicht zukünftige Musik.Mehr Informationen

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