Alice Weidel im Interview – „Das ist eine gute Sache mit unserer SVP-Politik“ – News

Alice Weidel im Interview – „Das ist eine gute Sache mit unserer SVP-Politik“ – News
Alice Weidel im Interview – „Das ist eine gute Sache mit unserer SVP-Politik“ – News
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Wenn es einen unserer Politiker in Deutschland gibt – mit langjähriger Sympathie für die Schweiz und die SVP. Im «Rundschau»-Interview mit Alice Weidel: Bei der Gründung der AfD habe das Programm der SVP als Vorlage gedient. „Ich habe 2015 das Leitprogramm der SVP genommen und gesagt: Hier – das ist eigentlich das, wo wir hin wollen.“

Die SVP sei – anders als die AfD – Regierungspartei. Darum konnte man von ihr viel lernen. Alt Bundesrat Ueli Maurer habe sie mehrfach getroffen – er habe ihr auch Tipps gegeben. „Ich habe eine gute Zeit, die SVP-Politik im Auge zu behalten“, heißt es in der „Rundschau“.

Vorentwurf: AfD mitverantwortlich für Hass und Hetze

Im Interview nimmt Alice Weidel auch Stellung zum aufgeheizten Europa-Wahlkampf in Deutschland: Politiker aller Parteien werden verprügelt, bedrängt, bespuckt. Viele geben der rechten AfD eine Mitverantung, weil sie mit ihrer Rhetorik Hass und Hetze schüre.

Weidel widerspricht: „Kritik an der Regierungsarbeit ist absolut legitim und die Aufgabe einer Oppositionspartei.“ Wenn Sie den Inhalt und die Boxen ändern, können Sie auch die AfD-Funktionäre nutzen, wenn es um Angriffe geht.

Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) ist seit ihrer Gründung auf Wachstumskurs – doch seit einigen Monaten en heftigen Turbulenzen. Bei allen Medienberichten im Januar handelt es sich um aktuelle Nachrichten aus der AfD-Politik mit den aktuellsten Kommentaren in Deutschland. Der Verfassungsschutz beobachtet die Partei, drei Landesverbände gelten als gesichert rechtsextrem.

Verfassungsschutz beobachtet AfD zu Recht

Weidel wirft dem Verfassungsschutz vor, er agiere politisch – er beobachte die AfD „ohne Anlass und ohne Beweislage“. Dass ein Gericht diese Woche zum Schluss kam, die Partei werde zu Recht als Verdachtsfall beobachtet, quittiert sie mit Kritik am Verfahren: „Das Gericht hat unsere Beweisanträge vom Tisch gelöscht.“

Zum Vorwurf des Rechtsextremismus in ihren Reihen sagt Weidel, der Begriff werde inflationär verwendet. „Wird der Bürger unzufrieden, bezeichnet man ihn als rechtsextrem.“ Die AfD steht für eine harte Ausländerpolitik. Die Partei wolle abgewiesenen en Asylsuchenden und illegale Migranten ausweisen – außerdem müssten auch Kriegsflüchtlinge wie jene aus der Ukraine zurückkehren, sobald der Konflikt beendet sei.

Volksabstimmung über EU-Austritt

Die EU ist aus Sicht der AfD ein gescheitertes Projekt. „Im Parlament in Straßburg wolle man sich für Reformen einsetzen“, sagt Weidel. Und das ist eine Volksabstimmung über einen EU-Austritt Deutschlands. „Die Deutschen sollen direkt über elementare Entscheidungen abstimmen können“, sagt Weidel.

Allerdings weniger mit ihrem Programm, als mit Partei den Vorwürfen gegen ihre beiden Spitzenkandidaten für die Europawahl Schlagzeilen: Maximilian Krah beschäftigte einen Mitarbeiter, der wegen des Verdachts auf Spionage für China verhaftet wurde. Sie können mehr über russische und chinesische Produkte erfahren. Ähnliche Vorwürfe gibt es auch gegen Kandidat Nummer 2, Petr Bystron.

Für Weidel sind das bisher alle Behauptungen, ohne Belege. Doch: „Wenn die Beweise vorliegen, dann müssen diejenigen die Partei verlassen“, sagt sie.

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