Bei neuen Überschwemmungen in Afghanistan kommen mindestens 84 Menschen ums Leben

Bei neuen Überschwemmungen in Afghanistan kommen mindestens 84 Menschen ums Leben
Bei neuen Überschwemmungen in Afghanistan kommen mindestens 84 Menschen ums Leben
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Die neue Welle heftiger Regenfälle und Überschwemmungen traf am Samstagabend vier Bezirke der Provinz Faryab und forderte 66 Tote, fünf Verletzte und acht Vermisste. Achtzehn weitere Menschen starben am Freitag bei den Überschwemmungen, sagte Esmatullah Moradi, Sprecher des Provinzgouverneurs von Faryab.

Herr Moradi sagte, etwa 1.500 Häuser seien ganz oder teilweise zerstört worden, Hunderte Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche seien weggeschwemmt und mehr als 300 Tiere getötet worden.

Afghanistan hat saisonal ungewöhnlich starke Regenfälle erlebt.

Nach Angaben von Abdul Wahid Hamas, Sprecher des Gouverneurs der schwer betroffenen westlichen Provinz Ghor, kamen bei den Überschwemmungen am Freitag 50 Menschen ums Leben.

Letzte Woche berichtete das Welternährungsprogramm (WFP), dass ungewöhnlich heftige Regenfälle in Afghanistan mehr als 300 Menschen getötet und Tausende Häuser zerstört hätten, vor allem in der nördlichen Provinz Baghlan.

Das WFP betonte, dass die Opfer ohne Unterkunft und ohne Mittel zum Lebensunterhalt seien und fügte hinzu, dass der größte Teil von Baghlan für Lastwagen nicht erreichbar sei.

Die jüngste Katastrophe ereignete sich nach verheerenden Überschwemmungen, bei denen im April mindestens 70 Menschen ums Leben kamen. Das Wasser zerstörte außerdem rund 2.000 Häuser, drei Moscheen und vier Schulen im Westen von Farah und Herat sowie in den südlichen Provinzen Zabul und Kandahar.

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