Ruanda: Tod von Jean-Loup Denblyden, Reserveoffizier, einem „Gerechten“ aus Belgien

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Jean-Loup Denblyden organisierte die Operation, die die Evakuierung der Friedenstruppen aus Ruanda ermöglichte, sich aber auch an der Ausreise aller belgischen Staatsangehörigen beteiligte.


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Colette Braeckman


Journalist im Bereich International

Von Colette Braeckman

Veröffentlicht am 22.05.2024 um 17:37 Uhr
Lesezeit: 2 Min

Ssolide Figur, beruhigendes Lächeln, in seine Parakommandouniform geschnallt und seinen Rang als Oberstleutnant zur Schau stellend: Bei allen Afrikakrisen am Ende des letzten Jahrhunderts, zwischen Somalia und Zentralafrika, war er dabei. Jedes Mal verließ Jean-Loup Denblyden, Reserveoffizier, Genf und beteiligte sich aktiv an den Evakuierungsoperationen der Auswanderer. So nahm er 1990 in Brazzaville die Belgier an Bord, die aus Mobutus Zaire flohen, und stieß uns auf dem Ponton am Strand von Kinshasa in letzter Minute in einen Lastkahn, der den Fluss überquerte. Jean-Loup Denblyden ist am Dienstag gestorben.



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