Tanger: Einzelheiten zum Einsturz des Rahrah-Gebäudes

Tanger: Einzelheiten zum Einsturz des Rahrah-Gebäudes
Tanger: Einzelheiten zum Einsturz des Rahrah-Gebäudes
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In der Gegend von Rahrah in Tanger herrschte in der Nacht vom letzten Dienstag auf Mittwoch nach dem Einsturz eines im Bau befindlichen Wohngebäudes höchste Alarmbereitschaft. Laut der Tageszeitung Al Akhbar,das in seiner Ausgabe vom Donnerstag, 23. Mai, auf diesen Vorfall zurückkommt, wurde vor etwa drei Monaten mit dem Bau des im Bau befindlichen Gebäudes begonnen, das einem bekannten Immobilienentwickler in Tanger gehört.

Der Bau ergänzt ein bereits abgeschlossenes Immobilienprogramm, das auf die Übergabe an Kunden wartet, die dort Wohnungen gekauft haben.

Allerdings waren alle überrascht von dem als mysteriös geltenden Einsturz des betreffenden Gebäudes. Ob es bei dem Vorfall zu Todesopfern kam, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Bis Mittwoch war der Hausmeister jedoch immer noch nirgendwo zu finden. Es besteht die Befürchtung, dass er unter den Trümmern begraben wird. Die Bemühungen, ihn zu finden, gehen weiter, betont die Tageszeitung.

Gleich nach dem Vorfall geht es weiter Al AkhbarVerschiedene Sicherheitsdienste, örtliche Behörden und der Katastrophenschutz waren vor Ort. Sie begannen sofort mit der Beseitigung des Schutts und hoben tonnenweise Beton auf, um das mutmaßliche Opfer zu finden, das laut Zeugenaussagen früher auf der Baustelle geschlafen hatte.

Unter Berufung auf dieselben Zeugen ist die Tageszeitung der Ansicht, dass der Bau dieses Gebäudes weder von den städtischen Diensten noch von denen der Stadtverwaltung hätte genehmigt werden dürfen. Das Gebäude wurde auf einem Hügel und auf bekanntermaßen rutschigem Boden errichtet. Um den Standort vorzubereiten, habe der Entwickler einen Teil dieses Hügels verschoben, erklärt die Tageszeitung. Darüber hinaus lehnten die Bewohner dieses Projekt ab, da das Gebiet sumpfig sei und bei Regen praktisch nicht mehr befahrbar sei.

Allerdings, so betont die Tageszeitung, widersetzte sich der Bauträger allen, auch den Eigentümern benachbarter Grundstücke, und bestand darauf, sein Immobilienprojekt auf diesem schwierigen und komplexen Grundstück zu errichten. Dies trotz der Tatsache, dass es sich bei dem Gebiet ursprünglich um ein Plateau handelte, das bis vor Kurzem ein Wald war, der sich über das gesamte Gebiet von Rahrah und Mesnana erstreckte.

Es wurde dennoch genehmigt. Er ist auch der Einzige, der in den letzten zwei Jahren auf ungeklärte Weise dieses Immobilienprojekt gebaut hat, ohne Rücksicht auf die Beschaffenheit des Grundstücks und die damit verbundenen Schwierigkeiten zu nehmen.

Laut der Tageszeitung hat der betreffende Immobilienentwickler bereits weitere Gebäude vor Ort gebaut, die derzeit auf die Lieferung warten. Welche Projekte, so die Tageszeitung, umfassen keine Tiefgarage, die oft als Indikator und Beweis für die Stabilität des Bodens angesehen wird, auf dem das Gebäude errichtet wird. Deshalb heißt es täglich, dass diese Wohngebäude einsturzgefährdet seien.

Letztendlich, so die Schlussfolgerung der Tageszeitung, wirft der Einsturz dieses Gebäudes, der zu diesem Zeitpunkt nur erheblichen Sachschaden verursacht hat, viele Fragen zu den Abläufen und Genehmigungsverfahren für den Wohnungsbau in diesem Gebiet auf.

Von Amyne Asmlal

22.05.2024 um 21:33 Uhr

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